Blasius-Segen

Der Segen auf die Fürsprache des hl. Bischofs Blasius ist ein sogenanntes Sakramentale der katholischen Kirche. Der Blasiussegen wird nach den hl. Messen am Dienstagabend, 2. Februar, und am Blasiustag, dem 3. Februar, gespendet.
Blasius war Bischof von Sebaste in Kleinasien und erlitt 316 das Martyrium. Der Heilige zählt zu den vierzehn Nothelfern. Die bekannteste Erzählung über Blasius berichtet, wie er einem jungen Mann, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben rettete. Deshalb erteilt die Kirche den Blasiussegen zum Schutz gegen Halskrankheiten. In diesem Jahr erhält er eine noch tiefere Bedeutung, da sich das Corona-Virus zuerst im Hals und im Rachen festsetzen soll.
Die Spendung des Segens ist seit Jahrhunderten nachgewiesen. Corona-Änderung beim Blasiussegen: Die Segensworte werden wegen der Pandemie im Hinblick auf die staatlichen Infektionsschutzmaßnahmen nur einmal über alle, allgemein und laut gesprochen. Der Priester spendet daraufhin den Einzelsegen ohne Begleitworte, mit Abstand zum Segensempfänger. Der Priester trägt dabei eine Mund-Nase-Bedeckung, eine solche FFP2 ist unbedingt auch vom Segensempfänger zu tragen.

Pfarrerwechsel in der Pfarrei St. Wolfgang

Liebe Pfarrmitglieder, die Regelung unserer Diözese schreibt vor, dass Pfarrer zum 70. Lebensjahr ihr Rücktrittsgesuch beim H. H. Bischof einreichen müssen, dem normalerweise stattgegeben wird. Auch ich hatte vor 3 Jahren diese Eingabe gemacht und dies Ihnen damals im Pfarrbrief  mitgeteilt. Es hieß dann aber, ich solle noch etwas bleiben, auch wegen meiner Aufgaben als Regionaldekan. Nun hat der Bischof meinen Rücktritt von der Pfarrei St. Wolfgang zum 1. September 2021 angenommen.
Für die Pfarrei ist dies eine Umstellung, aber auch mir fällt es nicht leicht, weil wir fast 30 Jahre lang immer Freud und Leid miteinander teilten. Doch dass dieser Tag einmal kommen wird, war abzusehen.
Ein Pfarrerwechsel unter Corona hat auch Vorteile: Im Herbst werden die Aktivitäten unserer 35 Gruppen und Verbände nach einem Jahr Lockdown hoffentlich wieder anlaufen. Diesen Neustart mit den vielen guten und erfahrenen Leuten der Pfarrei sollte gleich der neue Pfarrer begleiten. So kann er seine eigenen Schwerpunkte setzen oder Änderungen einbringen und muss nicht meine Vorstellungen übernehmen.
Zum anderen lautet das Motto unseres Jubiläumsjahres 2021: Unser Glaube hat Zukunft. Ein neuer Pfarrer ist Zeichen einer guten Zukunft. Auch das Großprojekt Kindergartenneubau deutet auf eine gute Zukunft der Pfarrei. Inzwischen sind alle Verträge diesbezüglich ausgehandelt, die Pläne stehen fest, Genehmigungen sind eingeholt, die Finanzierung ist gesichert, sodass im Sommer mit dem Bau begonnen werden kann und der neue Pfarrer damit nicht belastet sein wird.
Unser H. H. Bischof wird meinen Nachfolger benennen.
Ich wollte Ihnen das schreiben, nicht dass Sie es anderweitig hören. Bis dahin bleibt alles so, wie gewohnt.
An Sie alle sende ich liebe Grüße, Gott segne Sie alle!
Ihr Pfarrer Alois Möstl

Pfarrheim weiterhin geschlossen

Unser Pfarrheim muss noch immer, da der Virus jetzt noch intensiver zuschlägt, für alle Treffen und Veranstaltungen jeglicher Art weiterhin geschlossen bleiben. Freilich wollen unsere 35 Jugend- und Erwachsenengruppen sich nach vielen Monaten Trennung (seit März 2020) endlich wiedersehen, aber dies ist gegenwärtig immer noch nicht möglich. Halten wir bitte durch. Es kann nur noch besser werden.

Unsere Ministranten im strengeren Lockdown

Wir waren und sind nachweislich in Regensburg jene Pfarrei, welche die Corona-Regeln durchgehend strikt einhält und die geltenden Anweisungen immer wieder überprüft, um einen Raum der Sicherheit zu vermitteln, so auch jetzt während des strengen Lockdowns, wo nur eine einzige Person aus einem anderen Haushalt getroffen werden darf. Somit gilt beim Ministrieren die 1-FreundRegel: also maximal 2 Minis, nur bei Geschwistern mehr. Uns ist bewusst, dass dies für unsere Minis unglaublich schmerzlich ist und dass viele sehr traurig sind, weil sie jetzt nicht ministrieren dürfen. Aber wir müssen diese Monate noch ganz durchstehen, die Gesundheit aller geht vor.

Erlös der Sternsingeraktion

In der jetzigen Situation mussten wir leider auf einen Besuch der Sternsinger an der Haustür verzichten. Umso mehr danke ich Ihnen im Namen des Kindermissionswerkes dafür, dass Sie die Sternsinger-Aktion mit Ihrer Spende unterstützt haben. Die Sternsingeraktion wurde bis zum 02.02.2021 verlängert, weshalb wir an dieser Stelle leider noch keinen Gesamterlös nennen können.

Neue Gemeindereferentin Eva-Maria Frohmann

Seit 9. Januar ist sie uns zugeteilt. Frau Frohmann erhielt 2018 ihre Aussendung seitens der Diözese. Sie war zuletzt eingesetzt in der Pfarrei Eschenbach/Opf. Somit ist unser Seelsorgeteam personell bestens ausgestattet wie in keiner zweiten Pfarrei. Wie viel Gutes mit Schwung könnte jetzt täglich in unsere Gruppen und Treffen investiert werden! Nur schade, dass jegliches Engagement und aller Eifer wegen der immer strenger werdenden Corona-Regeln stark gebremst werden muss, es ist ja fast keine Aktion mehr möglich.
Wir wünschen der neuen Mitarbeiterin ein rasches Eingewöhnen, soweit es ihr die Abstände erlauben.

Sternsinger-Aktion

Die Corona-Regeln betrafen auch die Sternsinger-Aktion. Die kleinen Könige konnten in diesem Jahr nicht von Haus zu Haus laufen und Geld für die Ärmsten dieser Welt sammeln. Das Geld ist (und wäre) in diesem Jahr für Kinder in der Ukraine bestimmt, die ihre Eltern vermissen. Die Eltern dieser Kinder müssen zum Arbeiten ins Ausland gehen, da sie in der Ukraine keine Arbeit finden, sie sind oft monatelang von ihren Kindern getrennt. Sternsingersp

Dank an Oberministrant Severin Häusler

Da im Frühjahr 2021 die Abschlussprüfungen seiner Ausbildung anstehen und er in der Zeit danach im Ausland beruflich studieren will, muss sich Severin von seinem Amt als Oberministrant zurückziehen. Wir danken ihm ganz herzlich für sein Engagement als Oberministrant seit 2019, aber vor allem auch für das langjährige Wirken als Gruppenleiter und seit 2015 als Mitglied der Leiterrunde. Er wird aber mit den Ministranten und damit auch der Pfarrei weiterhin eng verbunden bleiben. Da wir zwei Oberministranten haben, wird Luca Neudert weiterhin unser Oberministrant sein.