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Bericht aus der Pfarrgemeinderatssitzung vom 20. September 2021

„Wir möchten eine einladende Kirche sein!“, mit diesem Satz in seiner Eröffnung prägte Pfarrer Fuchs die erste PGR-Sitzung in St. Wolfgang unter seinem Vorsitz. Unter diesem Leitsatz fasste der Pfarrgemeinderat dann auch seine Beschlüsse, ohne zum erhofften Ende der Pandemiezeit leichtsinnig zu werden:

„Wir möchten eine einladende Kirche sein!“ Daher wurde in unserer Pfarrkirche der bestehende Sitzplan noch einmal angepasst. Ziel war es, trotz Beachtung der Abstandsregeln, noch einmal mehr Sitzplätze im Kirchenraum zur Verfügung zu stellen, so dass unter normalen Messbedingungen nur noch wenige Plätze mit Sichtbehinderung besetzt werden müssen.

„Wir möchten eine einladende Kirche sein!“ Daher haben wir die geltenden gesetzlichen Regelungen zu Maskenpflicht und Gemeindegesang auch für unsere Pfarrkirche übernommen. Die Freude an der Teilnahme der hl. Messe soll damit auch wieder optisch und akustisch erlebbar werden. Folgerichtig werden für die Gottesdienste wieder Gotteslobbücher oder Liedzettel verfügbar sein.

„Wir möchten eine einladende Kirche sein!“ Daher haben wir grundsätzlich, ganz im Sinne unseres Bischofs, auf die Anwendung der 3G-Regel in der Kirche verzichtet. Obwohl wir überzeugt sind, dass die Impfung den Weg aus der Pandemie bahnt, möchten wir gerade den Gottesdienstbesuchern, die sich vielleicht aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, nicht den Kirchenbesuch verwehren. Vielmehr bitten wir darum, durch die Einhaltung der Regeln in unserer Kirche größtmögliche Sicherheit für alle auch in Eigenverantwortung zu gewährleisten.

„Wir möchten eine einladende Kirche sein!“ Daher wird das Pfarrheim für die Gläubigen, v.a. für die Gruppen und Verbände unserer Pfarrgemeinde wieder öffnen. Im Gegensatz zur Pfarrkirche gilt für das gesellschaftliche Leben in unserer Pfarrgemeinde im Pfarrheim die 3G-Regel. Anders als in der Kirche gibt es bei den Veranstaltungen nicht die Möglichkeit zur ständigen Einhaltung der Abstände bzw. zur Überprüfung der Anordnungen. Wir bitten um Verständnis, dass wir hier den Gesundheitsschutz aller Teilnehmer noch höher bewerten müssen.

„Wir möchten eine einladende Kirche sein!“ Für alle Gläubigen dieser Pfarrgemeinde. Auch für Sie und Euch!
Andreas Jäger

Erntedankfest

Am 3. Oktober danken wir für die Ernte des Jahres, für alle leibliche und geistige Nahrung, die uns gegeben und letztlich von Gott geschenkt ist. In der Kirche wird es sinnlich: Wir können die Gaben sehen und riechen. Und einen Teil davon (Brot, Wein) bringen wir auf den Altar, damit sie in den Leib und das Blut Christi verwandelt werden und wir mit ihm.

Oktoberrosenkranz in der Pfarrei

Im Oktober beten wir in der Pfarrkirche den Rosenkranz. Perle für Perle betrachten wir das Leben Jesu an der Hand seiner Mutter. Es ist ein Meditationsgebet und gleichzeitig eine Verankerung für unser aktives Engagement als Christen. Päpste beten ihn und Kinder, den Erfolgreichen erdet er und den Menschen in Not schenkt er Hoffnung.

Daher laden wir herzlich ein zum Beten und Mitbeten. Am Montag und Freitag um 18.15 Uhr betet jemand vom Pfarrteam den Rosenkranz in der Pfarrkirche vor.

Messintentionen für 2022

Intentionen (Gebetsabsichten) sind Bitten an den Priester, in der Messe ein bestimmtes Anliegen vor Gott zu tragen. Sie sind auch immer mit einer kleinen Spende für die Pfarrei verbunden.

Ab Dienstag, den 19. Oktober können Sie dazu im Pfarrbüro die Intentionen für das erste Halbjahr 2022 eintragen lassen. Noch einfacher ist es für Sie, dazu die am Schriftenstand bereitliegenden Umschläge zu nutzen, die Sie beschriftet und mit dem entsprechenden Betrag versehen in den Briefkasten im Pfarrhaus werfen können. Vergessen Sie dabei bitte nicht, Ihre Telefonnummer anzugeben, um Unklarheiten besprechen zu können.

Kirchweihgabe

Mit Ihrer Spende zum Kirchweihfest helfen Sie mit, dass unsere pfarrlichen Einrichtungen auch weiterhin erhalten werden können. Dazu finden Sie das wohlbekannte Kirchweihtütchen in diesem Pfarrbrief. Vergelt´s Gott.

Die Sonntagsbotschaft

Jesus fragt die Jünger, für wen sie ihn halten (Lesungstexte vom Sonntag). Dabei hatten die Jünger schon einiges mit Jesus erlebt. Und wir? Was halten wir von ihm?

Hören Sie die Predigt vom Sonntag (12.09.2021) von Pfarrvikar Martin Seiberl noch einmal nach: Link zum Download

Gebet zum Pfarrei-Jubiläum

Am 13. September 1921 wurde die Pfarrei St. Wolfgang gegründet. Deswegen beten wir in den Heiligen Messen am 12. und 13.09. folgendes Gebet, das man auch zuhause beten kann:

Herr Jesus Christus, du hast deine Jünger in alle Städte und Ortschaften ausgesandt, in die du selbst gehen wolltest. Wir danken dir für 100 Jahre Pfarrei St. Wolfgang, für die Seelsorger, für die vielen Frauen und Männer, die durch diese Zeit den Glauben durch tätige Nächstenliebe bezeugt und durch ihr Wort verkündet haben. Wir danken dir für den heiligen Wolfgang, durch den du uns ein Vorbild im Glauben, einen Heiligen der Nächstenliebe und einen starken Fürsprecher geschenkt hast.

Wir bitten dich:

Segne unsere Pfarrei, ziehe durch unsere Strassen, trete ein in unsere Häuser, bewege unsere Herzen, offenbare allen Deine Liebe.

Festige die Liebe und den Glauben in den Familien. Lass unsere Kinder und Jugendlichen Deine Nähe und Hilfe erfahren, damit unser Glaube Zukunft hat.

Schenke Licht den Zweifelnden, ermutige die Mutlosen, tröste die Trauernden, heile die Kranken.

Wir bitten Dich, zeige Dich denen, die Dich nicht kennen, rufe die Fernstehenden, hole die Verlorenen zurück, rüttle die Gleichgültigen auf, bestärke die Gläubigen.

Erfülle uns mit den Gaben des Heiligen Geistes. Zeige uns den rechten Weg, den wir gehen sollen. Mache uns zu Jüngern, zu Frauen und Männern, die auf dich vertrauen und auf Dein Wort hin Deine Liebe bezeugen.

Heilige Maria, bitte für uns.
Heiliger Wolfgang, bitte für uns.
Heilige Theresia, bitte für uns.
Heiliger Vitus, bitte für uns.
Alle Heiligen Gottes, bittet für uns.
Amen.

Liebe Schwestern und Brüder,

seit 01.09.2021 bin ich bei Ihnen in der Pfarrei St. Wolfgang als neuer Pfarrvikar angewiesen. Daher darf ich mich Ihnen kurz vorstellen: Ich heiße Martin Seiberl, bin 32 Jahre alt und komme aus dem nahegelegenen Hemau. Nach meinem Schulabschluss habe ich zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert, bevor ich in das Priesterseminar in Regensburg eingetreten bin. Nach einem Vorbereitungsjahr in Passau studierte ich von 2012 bis 1017 katholische Theologie an der Universität Regensburg, davon ein Jahr in Jerusalem.

Martin 10 previewNach dem Abschluss des Magisterstudiums wechselte ich in die Pfarrei St. Georg in Amberg, in der ich als Praktikant und dann als Diakon erste Erfahrungen in der Pastoral sammeln konnte. Im Sommer 2018 wurde ich zum Priester geweiht und trat im Herbst 2018 meine erste Kaplansstelle in der Pfarrei St. Pankratius in Roding an. Dort verbrachte ich drei prägende und schöne Jahre, die mein Hineinwachsen in die priesterliche Lebens- und Arbeitsweise begleiteten. Die kommenden Jahre werden hauptsächlich von einem akademischen Projekt bestimmt sein, das ich von St. Wolfgang aus verfolgen kann. An der theologischen Fakultät der Universität Regensburg darf ich mich um eine Promotion im Fachbereich des Alten Testaments bemühen. Dabei gehe ich der Frage nach, wie im Buch Kohelet, das zur Weisheitsliteratur gezählt wird, von, bzw. über Gott gesprochen wird. Ich hoffe, dass mir die Pfarrei St. Wolfgang in dieser Zeit zum heimatlichen Boden wird und ich Sie auf ihrem Glaubensweg, als Priester und Theologe, seelsorglich begleiten darf. Wir alle haben im christlichen Glauben den gemeinsamen Deutehorizont unseres Lebens gefunden. Wachsen wir darin an- und miteinander.

Herzliche Grüße,

Ihr Martin Seiberl, Pfarrvikar 

Neue Corona-Regeln (Teil 1) - neuer Ansporn

Durch die neuen staatlichen Regelungen ergibt sich laut Mail von Generalvikar Dr. Roland Batz für unsere Gottesdienste ab sofort:

  • Es besteht Maskenpflicht nur noch bei Bewegungen im Kirchenraum (Gang zum und vom Platz, Gang zur Kommunion, usw.). Am Platz (Steh- oder Sitzplatz) kann die Maske abgenommen werden. Auch der Gesang am Platz ist ohne Maske möglich.
  • Wenn eine Maske getragen werden muss, genügt eine OP-Maske. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind ohnehin von der Maske befreit.

Weitere Regeln betreffen die Gruppenarbeit, Veranstaltungen, usw. Wie diese Regeln in der Pfarrei umgesetzt werden können, werden wir in der PGR-Sitzung am 20. September klären und Sie dann hier wieder informieren. Die staatliche Verordnung ist hier zu finden, häufig gestellte Fragen werden hier beantwortet.

Diese Erleichterungen können für alle ein Ansporn sein, auf Menschen zuzugehen, die wegen der Maske die Messe nicht besucht haben. Auch der Gesang wird ohne Maske wesentlich erleichtert und die Messe als gesungener Lobpreis Gottes viel schöner erfahrbar. (MF)

Die Sonntagsbotschaft

Die Sonntagsbotschaft
Jesus heilt einen Gehörlosen (Lesungstexte vom Sonntag). Was hat das mit uns zu tun? Was sagt Papst Franziskus dazu? Und haben Sie schon einmal mit einem Gehörlosen geredet?

Hören Sie die Predigt vom Sonntag (05.09.2021) von Pfarrer Michael Fuchs noch einmal nach: Link zum Download

Pfarrer Michael Fuchs stellt sich vor

Liebe Schwestern und Brüder von St. Wolfgang,

ganz herzlich grüße ich Sie als neuer Pfarrer.

Schon im Vorfeld durfte ich einige sehr freundliche und engagierte Gläubige der Pfarrei kennenlernen. Sie und vor allem mein Vorgänger Prälat Alois Möstl haben mir die Vorbereitung leicht gemacht und ich danke ihnen dafür sehr, besonders auch jenen, die im August mit großem Einsatz das Pfarrhaus hergerichtet haben. Am 1. September konnte ich mit meiner Haushälterin Kerstin Lermer einziehen und mich schon ein wenig orientieren. Auch Pfarrvikar Martin Seiberl ist schon im Haus.

Nun freue ich mich auf die große Aufgabe, zusammen mit Ihnen und dem heiligen Wolfgang Ohren und Herzen aufzumachen auf den hin, der uns berufen hat und täglich neu ruft. Vor der Pfarrkirche lädt uns ja der Patron mit großen Ohren zu diesem Hinhören ein.

Nach ersten Gesprächen und mit Blick auf die Fakten habe ich den Eindruck: Unsere Pfarrei steht nach 100 Jahren - am 13. September ist Jubiläum - vor zwei gewaltigen Herausforderungen: gegen Ende von "Corona" offensiv denen nachzugehen, die sich irgendwie verlaufen haben, aus welchen Gründen auch immer; und wie wir jene Vielen in unserem Stadtteil erreichen können, die nicht da sind - nicht mehr, noch nicht, oder noch nie da waren - und sie zu Christus, zur Quelle des Lebens, führen können.

Papst Franziskus hat diese "missionarische Pastoral" einmal so beschrieben: "Ich träume von einer missionarischen Entscheidung, die fähig ist, alles zu verwandeln, damit die Gewohnheiten, die Stile, die Zeitpläne, der Sprachgebrauch und jede kirchliche Struktur ein Kanal werden, der mehr der Evangelisierung der heutigen Welt als der Selbstbewahrung dient." (Evangelii Gaudium, Nr. 27) Für diese Entscheidung und für diesen Blick auf die, die nicht da sind, möchte ich werben, damit "unser Glaube Zukunft hat" (vgl. Jubiläumsmotto der Pfarrei).

Gleichzeitig bitte ich um Nachsicht: Vieles ist neu für mich und viele Menschen sind es ebenso. Sehen Sie es mir nach, wenn ich wiederholt nach Namen frage oder Zusammenhänge nicht gleich herstellen kann.

Und ich bitte Sie um Ihr Gebet und verspreche Ihnen gleichzeitig meines, dass uns der Gute Hirt auf grüne Weide führe und wir gemeinsam in Seinem Dienst wachsen können.

Herzlichst

Michael Fuchs

Pfarrer

Pfarrei begrüßt Pfarrer Michael Fuchs

Herzlich willkommen in St. Wolfgang und Gottes reichen Segen für Ihr Wirken in den kommenden gemeinsamen Jahren!

Zum Abschied von Pfarrer Alois Möstl

Meine lieben Pfarrangehörigen von St. Wolfgang, in diesen Tagen gehen mir sehr viele liebe und schöne Gedanken durch den Kopf, sooft ich an die 29 Jahre und an die vielen, vielen Begegnungen mit Ihnen zurückdenke. Zusammen mit Ihnen durfte ich hier die schönste Zeit meines Lebens verbringen, darum fällt mir dieser Abschied besonders schwer. Ich durfte mit Ihnen das Leben teilen, die Sorgen und Freuden, Ihre Trauer und auch die glücklichen Stunden. Würde ich alle meine liebevollen Eindrücke aufzählen und würde ich mit dem namentlichen Dank anfangen: Es würde der Platz im Pfarrbrief nicht reichen. Mit meinem Gebet für Sie bleibe ich auch weiterhin mit Ihnen verbunden. Gott segne, behüte und beschützte Sie alle in meiner geliebten Pfarrgemeinde St. Wolfgang

Ihr ehemaliger Pfarrer Alois Möstl

Am Sonntag, den 25.7.2021 erfährt die Geschichte unserer Pfarrgemeinde im Jahr des 100-jährigen Bestehens eine bedeutende Zäsur. Prälat Alois Möstl verabschiedet sich von den Gläubigen der Pfarrgemeinde St. Wolfgang, für die er 29 Jahre als Stadtpfarrer so segensreich gewirkt hat. Es war der ausdrückliche Wunsch unseres Pfarrers, unabhängig von den Möglichkeiten der Pandemiebeschränkungen bzw. -öffnungen, diesen Abschied eher in Ruhe und in aller Bescheidenheit zu begehen. Der Pfarrgemeinderat hat diesem Wunsch mit der Planung lediglich einer Hl. Messe schließlich entsprochen, lädt die Gläubigen in Absprache mit Prälat Möstl aber ein, für einen kurzen weltlichen Teil, direkt im Anschluss an den Gottesdienst, die Sitzplätze beizubehalten.

Die zunächst vom Pfarrgemeinderat beabsichtigte Verabschiedung im Pfarrheim kann letzten Endes auch pandemiebedingt nicht stattfinden. Wir nehmen uns daher im Nachgang der Hl. Messe in der Pfarrkirche ein paar Augenblicke Zeit, uns an die gemeinsam geschenkte Zeit in der Pfarrgemeinde zu erinnern, aber v. a. auch, zusammen mit etlichen Wegbegleitern unseres Pfarrers, von ganzem Herzen Danke zu sagen.

Bitte beachten Sie, dass aus organisatorischen Gründen die 11 Uhr-Messe in der Pfarrkirche entfallen muss, während die eigentliche 8.30 Uhr-Messe der Pfarrkirche an diesem Tag in St. Theresia stattfinden wird.

Ihr PGR-Sprecher Andreas Jäger

Kaplan Johannes Kindler verlässt uns im August

Abschiedsworte unseres Herrn Kaplans

Nach vier Jahren als Kaplan hier in der Pfarrei St. Wolfgang werde ich nun zum 31. August meinen Dienst beenden. Von Herzen bedanke ich mich für die wertvollen Erfahrungen und die vielen schönen Begegnungen und Kontakte in dieser Zeit. Als Ordensmann war es für mich sehr interessant, eine lebendige Stadtpfarrei zu erleben. Von Unterricht und Sakramentenvorbereitung in Schule und Pfarrei über Ministranten- und Jugendarbeit, Vereine, Familienkreise bis hin zur Kranken- und Altenheimseelsorge durfte ich vieles kennenlernen.

Auch war es für mich eine zwischenmenschlich sehr angenehme Atmosphäre, an die ich sicher gerne zurückdenken werde. Allen, die mich auf diesem Weg begleitet haben ein herzliches Vergelt's Gott und Gottes Segen.

Johannes Kindler

Dank an den scheidenden Herrn Kaplan

Ich möchte mich als Pfarrer im Namen aller Pfarrangehörigen bei unserem Herrn Kaplan bedanken für alle Mithilfe während dieser 4 Jahre. In so vielen Bereichen der Seelsorge war er eingesetzt, besonders fruchtbar waren, so scheint mir, seine Kontakte und seine Religionsstunden bei den Erstkommunionkindern, wo er mit seiner doch ruhigen und andächtigen Art die Kinder immer wieder für Jesus begeistern konnte.

Dass er im Pfarrhausleben ein lieber Hausgenosse war, der am Esstisch immer auch einen Witz oder etwas Lustiges parat hatte und somit alles angenehm auflockerte, wird noch lange im Gedächtnis bleiben. Unser Herr Kaplan Johannes Kindler wird sich am Sonntag, 8. August bei der 10-Uhr-Messe verabschieden, weil das sein letzter Sonntagseinsatz sein wird.

Sein Weggang wird zugleich ein großer Einschnitt im Leben unserer Pfarrei sein, weil uns dann seit Bestehen, also seit 100 Jahren erstmals kein Kaplan zugeteilt ist und die vielen Aufgaben der Seelsorge neu verteilt werden müssen.-

Seelsorge während der Übergangszeit des Pfarrerwechsels

Auch während des Pfarrerwechsels ist die Seelsorgsbereitschaft in der Pfarrei immer voll gewährleistet. Der Zeitplan sieht vor, dass am Sonntag, 25. Juli 2021 nach 29 Jahren die Abschiedsmesse des bisherigen Pfarrers Alois Möstl stattfindet.

Bereits tags darauf wird er seine Wohnung im Pfarrhaus räumen müssen, sein Umzug erfolgt, damit während des ganzen Augusts die Wohnräume des Pfarrhauses ertüchtigt werden können (streichen, malen). Somit kann ab 1. September der neue Pfarrer Michael Fuchs in das frisch renovierte Pfarrhaus einziehen, ab 5. September wird er dann für Sie da sein können.

Auch wenn unser Pfarrer Alois Möstl im August nicht mehr im Pfarrhaus wohnen kann, so bleibt er doch für die Pfarrei bis 31. August für alle Bereiche zuständig. Auch die Seelsorge im August und die Rufbereitschaft sind immer voll gegeben. Außerdem ist das Pfarrbüro im August montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt, es kann jederzeit die Verbindung mit den Seelsorgern herstellen.

Ferienordnung für Werktagsmessen

 In der Schulferienzeit können keine Frühmessen in der Pfarrkirche wie schon früher auch angeboten werden, da Priester zeitweise nicht da sind. Am Montag, 26. Juli und ab Freitag, 30.Juli keine hl. Morgenmessen bis September.

Pfarrbüro - Öffnungszeiten während der Sommerferien

Vom 30. Juli bis 13. September, also während der Schulferienzeit ist das Pfarrbüro nur vormittags von 8 – 12 Uhr geöffnet. Bitte sich an die Zeiten halten. Danke.

Die Pfarrbücherei macht Sommerferien

Die Pfarrbücherei ist in den Sommerferien vom 30.Juli bis einschließlich 13. September geschlossen. Die letzte Ausleihmöglichkeit ist am Mittwoch, den 28. Juli. Wir wünschen schöne Ferien!

Bericht vom Kindergartenneubau

Auch wenn es so aussieht, dass die Bauarbeiten gegenwärtig ruhen, es läuft zurzeit die Ausschreibung bis 3. August für den Tiefbau. Mitte August werden diese Arbeiten vergeben, sodass wir planen, noch bis Ende dieses Jahres die Tiefgarage ausheben zu können. Bereits in diesem Herbst 2021 erfolgt dann die zweite Ausschreibung für die Baumeisterarbeiten. Bekanntlich gibt es zwei Bauherren (Kirchenstiftung und Bisch. Administration) mit vier völlig diversen Baukörpern, also ziemlich komplex, beide arbeiten aber bestens zusammen, dennoch ist ständig genaue gegenseitige Abstimmung nötig.

Konzept für den neuen Kindergarten

In diesen Tagen finden Sondierungsgespräche statt, wie wir unserem neuen Kindergarten ein inneres Konzept, ein Leitwort, eine klare Aussagekraft verleihen können, denn wir wollen ja nicht nur ein Haus für Kinder hinstellen und damit wäre es getan. Dies wäre für einen katholischen Pfarrkindergarten zu dürftig.

Es geht darum, aus Vorschlägen ein Motto oder Motiv auszuwählen und dieses dann künstlerisch hochwertig und gleichzeitig kindgerecht umzusetzen. Dabei wird natürlich die Kindergartenleiterin Frau Lydia Müller mit ihrem Personal und der Elternbeirat mit einbezogen werden. Auch Vorschläge von auswärts nehmen wir gerne entgegen.

Neupriester kommt

Kaplan Ramon Rodriguez übernimmt bei uns die Seelsorge vom 23. bis 31. August. Sie können ihn also in dieser Zeit hier antreffen. Seine erste Kaplansstelle ab 1. September ist Tirschenreuth. Gottes Segen für die Zukunft!

Hl. Messen im Johannesstift

Während im Bürgerheim schon seit Wochen wieder hl. Messen nur für die Heimbewohner gelesen werden, wollen wir nun ab Mitte September auch im Johannesstift vorsichtig damit beginnen, die Vorabendmesse samstags mit den Hausbewohnern zu feiern. Ob dann auch Gäste aus der Umgebung dazukommen können, wird man erst im September sagen können.

Anmeldungen für Erstkommunion und Firmung

Für die Erstkommunion (3. Klasse) und die Firmung (5. und 6. Klasse) im nächsten Jahr 2022 werden in diesen Tagen die Einladungen und Anmeldungen verschickt. Die Familien, die neu zugezogen sind oder den Brief nicht erhalten, bitten wir, sich direkt im Pfarrbüro zumelden.

Neufassung der Hygieneregeln

Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung haben die neuen Coronaregeln der Bay. Staatsregierung besprochen, sie gelten ab sofort.Wir bitten sehr um Beachtung und um volles Verantwortungsbewusstsein aller. Der Virus ist noch immer unter uns und sogar nun auch noch durch eine neue Variante weitaus gefährlicher. Hier nurein Auszug daraus, für alle Regeln reicht der Platz nicht:

In unseren Kirchen: Ständiger Mundschutz FFP2, Desinfektion und 1,5 m Abstand gelten weiterhin verpflichtend. Befreit nur vom Abstand sind Genesene und vollständig Geimpfte. Kinder unter 6-Jahren sind wie bisher vom Mundschutz befreit, bis 16-Jahre reicht Community-Maske. Keine Maske tragen Lektoren, Chorsänger etc. bei der Ausübung Ihrer Tätigkeit.

Es gibt in der Wolfgangskirche ab sofort neue Sitzplatznummern, da der Abstand von bisher 2 m voneinander auf 1,5 m reduziert werden konnte, wie es die Regeln erlauben. In den Mittelschiffen gibt es dann in jeder 2. Reihe 3 Platzhalter, folglich hat die Pfarrkirche künftig 94 Platzbereiche. Singen mit Mundschutz ist wieder erlaubt, wir beginnen mit dem Singen behutsam. Bitte bringen Sie Ihr eigenes Gotteslob mit, da unsere in der Kirche aufliegende Gesangbücher aus Hygienegründen nicht hintereinander von verschiedenen Personen benutzt werden dürfen.

Für unsere Chöre gelten eigene Regeln. Auf die Anschaffung von automatischen Weihwasser-Apparaten, die dann an jeder Kirchentür stehen müssten, wird vorerst verzichtet, da diese mit den zwei Desinfektions-Apparaten leicht verwechselt werden könnten. Nehmen wir die Situation an, wie sie nun mal ist. Die 2-Haushalt-Regel für Ministranten gilt ab sofort nicht mehr, sie haben eine eigene Ordnung beim Ministrieren.

Neue Hygieneregeln beim Pfarrheim: Der Pfarrgemeinderat befürwortet eine Öffnung des Pfarrheimes, um das Gemeindeleben wieder anlaufen zu lassen. Zwar gibt es durchaus Bedenken, ob der Infektionsschutz gewährleistet werden kann, doch ist man sich einig,verstärkt auf die Eigenverantwortung und die Einhaltung desHygienekonzepts zu setzen. Gruppenstunden und Treffen sind wieder möglich bei vorgeschriebenem Abstand. Es ist jedoch immer eine eigene und extra Anmeldung im Pfarrbüro nötig, auch früher feststehende und wöchentliche Gruppenstunden müssen jedes Mal neu eigens angemeldet werden, weil unsere üblichen Jugendgruppenräume in der Coronazeit zu klein sind. Eine Kontaktdatenliste ist vom Verantwortlichen immer zuverlässig auszufüllen. Kleingruppenarbeit und Spiele sind unter Wahrung der Abstandsregeln möglich.Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, muss dieTeilnehmerzahl begrenzt werden oder es besteht Maskenpflicht oder man weicht in einem größeren Raum aus.

Regelmäßiges Durchlüften, Händedesinfektion (ausreichend Mittel stehen zur Verfügung) ist erforderlich.Sanitäre Anlagen dürfen nur einzeln benutzt werden. Der Hausmeister wird beauftragt, die Umsetzung des Hygienekonzepts zu kontrollieren.

Kein Teilnehmer, der in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet war oder Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatte, darf das Pfarrheim betreten. Es besteht eine "Ampelregelung" für die verschiedenen Veranstaltungen. Im Pfarrbüro erhalten Sie weitere Informationen.

Zeltlager sind möglich, es können 10 Personen aus 10 verschiedenen Haushalten zusammen sitzen und in einem Zelt übernachten, zuvor ist ein gültiger und aktueller PCR-Test für alle vorgeschrieben.Im Zeltlager selbst muss eine (ggfs. tägliche) Teststation (Schnelltests) errichtet werden. Sollte ein Test positiv ausfallen, ist das ganzeLager sofort abzubrechen und die Teilnehmer müssen sich nachden allgemeinen Bestimmungen in Quarantäne begeben. Ein Zeltlager ist außerdem nur möglich, wenn die Inzidenz unter 50 bleibt. Das Gleiche gilt für Aufenthalte im Freizeitheim Lindach: Türklinken, Lichtschalter, Tische, Arbeitsflächen sowie zur Verfügung gestellte Geräte sind nach dem Gebrauch zu desinfizieren (Desinfektionsmittelsind vor Ort). Besuche durch weitere Personen von auswärts sind strengstens untersagt. Zuwiderhandlung führt zum Platzverweis.

Alle diese Bestimmungen ändern sich jedoch sogleich wieder, wenndie Inzidenz ansteigt.

Jubiläumsjahr 2021

Wenn schon in dieser ersten Jahreshälfte (außer der Festmessedes H. H. Bischofs am 21. Februar 2021) kaum eine Veranstaltung erlaubt und möglich war, soll nach dem Wunsch der Kirchenverwaltungund gemäß der PGR-Sitzung vom 16. Juni zum Jubiläum ein kombiniertes Werk entstehen, das den modernen und traditionellen Anforderungen im Interesse aller Generationen der Gemeinde entspricht.

Dieses Werk besteht einerseits aus einer Jubiläumsfestschrift und andererseits aus einer virtuellen, interaktiven Würdigung des 100-jährigen Bestehens unserer Pfarrgemeinde St. Wolfgang auf unserer Homepage. Hierfür ist jedoch die Neugestaltung unserer Homepage erforderlich. Ende des Jubeljahres, etwa zum Helferabendim November, könnte zusätzlich zum feinen Dankessen bereits diese Festschrift an alle unsere Ehrenamtlichen als großes Dankeschön überreicht werden.

Der Monat Juni ist dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht.

Darum steht auch eine Herz-Jesu-Figur im Altarraum unserer Pfarrkirche. Wir leben in einer Zeit, die ihren Glauben zu verlieren droht. Alles wird rationalisiert und gemessen. Geistige Werte sind weniger gefragt. Sogar der Glaube wird nur mehr nach seinem Nutzen für mich beurteilt. Darum ist die Bezeichnung Herz Jesu besonders notwendig. Sie ist wie eine Kurzformel: Gott liebt mich! Mögen sich die Kunstgeschmäcker ändern. Das Symbol des Herzens bleibt immer verstehbar.

Impulse zur Herz-Jesu-Verehrung kamen insbesondere von der Ordensschwester Margareta Maria Alacoque aus Frankreich vor 400 Jahren. Damals kam als Gegenbewegung zu Martin Luther die fatale Irrlehre des Jansenismus auf, nach der Gott alle unsere Vaterunser und Gebetchen penibel zusammenzähle. Die hl. Margareta Alacoque hatte daraufhin die Vision des Herzens Jesu als himmlische Antwort auf dieses falsche Gottesbild eines göttlichen Aufpassers: Gott ist kein Kontrolleur, sondern pure Liebe.

Nachruf für Architekt Gottfried Böhm: Er holte den Himmel auf die Erde

Der Kölner Architekt Prof. Gottfried Böhm starb am 9. Juni 2021 im biblischen Alter von 101 Jahren. Böhm wurde durch spektakuläre Kirchenbauten wie den Mariendom in Neviges bei Düsseldorf berühmt, dieser wurde damals sogar auf einer Briefmarke verewigt. G. Böhm galt als einer der gefragtesten Architekten unserer Zeit.

Böhm hat fast nur in Deutschland gebaut, aber er wurde international wahrgenommen. So erhielt er 1986 als erster Deutscher den Pritzkerpreis, der als die weltweit wichtigste Architekturauszeichnung gilt, eine Art Nobelpreis der Architektur.

Seinen Vater Dominikus Böhm ernannte damals Oberbürgermeister Konrad Adenauer 1926 zum Leiter der Kölner Werkschulen. 1938 – 1940 erbaute dieser sein Vater Dominikus bekanntlich unsere Wolfgangskirche.

Sein Sohn Prof. Gottfried Böhm schmückte daraufhin den grandiosen Kirchenbau seines Vaters mit vier Werken aus: die große Wolfgangsfigur am Kirchpatz, sodann die zwei Petrusfenster von 1948 in der Bußkapelle. Es sind die beiden inneren der vier Fenster links und stellen den tränenden Hahn und den Petrusschlüssel dar. Sodann die kostbare Bronzefigur Petrus in der Reue.

Als dann unser Pfarrheim vom Architekt Prof. Peter Böhm erstellt wurde (1996-1998) - er war der Sohn von Gottfried - kam dieser mehrmals mit seinem Vater Gottfried hierher. Dabei erwähnte er auch, dass er 1993 Bundeskanzler Kohl eine Glaskuppel auf dem Reichstagsgebäude in Berlin vorgeschlagen hatte, Skizzen trug er bei sich. Stararchitekt Sir Norman Foster erhielt jedoch 1999 den Auftrag dazu. Peter Böhm war der Architekt unseres Pfarrheims, doch hat sein Vater Gottfried seine Ideen begleitet und viele Impulse eingebracht. Die Lage und Ausrichtung unseres Pfarrheims ist konzentrisch zur Kirche wie selten. Dieser sein Vorschlag damals beim Architektenwettbewerb übertraf alle Mitbewerber, obgleich Grundstücksteile damals gar nicht der Pfarrei gehörten und später erst mühsam abgerungen werden mussten, doch Gottfried Böhm bestand darauf, nur so dürfe ein Pfarrheim verwirklicht werden. Auch die 12 Pfeiler, die an das Römerkastell erinnern und dem Ganzen einen sakralen, tempelhaften Charakter verleihen oder das Problem der Fassadengestaltung zur sehr nahen Kirchenwand: immer sprach Gottfried Böhm mit. Bei der Fassade angedacht war zunächst eine reiche, vielleicht etwas zu unruhig wirkende Gliederung mit etlichen vorspringenden Erkern ähnlich der Altstadthäuser Regensburgs. Gottfried Böhm brachte jedoch seinen Vorschlag einer äußerst klaren und klassischen Fassade ein, die sich mit über 70 (!) Fenstern von gewaltigem bis hin zum kleinsten Fenstermaß in einer unüberbietbaren Weise zur Kirchenwand hin öffnet. Alle unsere Versammlungen im Pfarrheim sind damit für immer mit der Pfarrkirche auch optisch verbunden. Eine bessere Grundidee könnte ein Pfarrheim nicht haben. Noch viele weitere Details, die zweifelsohne auf das Zusammenwirken Vater und Sohn zurückgehen, könnten hier genannt werden. Auch im Mariendom Neviges schuf Gottfried eine ähnlich aufregende und doch harmonische Fassade, dies war ja sein Markenzeichen. Man findet diese seine souveräne Wandbeherrschung übrigens auch an der großzügig geschwungenen Linienführung bei seiner bekannten Zentralmoschee in Köln: es ist seine vollkommene Regie über Glas und hellem Stein, die er wie kein Zweiter beherrschte.

Unsere letzte Begegnung mit Prof. Gottfried Böhm geschah am 12. Mai 2017, als wir seinen Sohn Prof. Peter Böhm mit einem Bus Interessierter in Köln/Marienburg (Köln-Süd) in der Kirche Maria Königin besuchten. Sein Vater Gottfried ließ es sich nicht nehmen dazuzukommen, um uns wiederzusehen, obwohl er mit 97 schon auf den Rollstuhl angewiesen war. Wir überreichten ihm damals ein vergoldetes Bronzemodell unserer Kirchenanlage als Brief­beschwerer.
Der nun Verstorbene war ein tiefgläubiger Mensch, er war auch ein leiser, bescheidener Mensch. Der heutigen Architektenglitzerwelt, in der sich jeder anpreisen und wortreich erklären muss, könnte er Vorbild sein. Wir als Pfarrgemeinde wollen ihm ein stetes Gebetsgedenken in großer Dankbarkeit bewahren. R.I.P.

Wolfgangsfigur und Grünstreifen am Kirchplatz

Der Geschichts- und Kulturverein Kumpfmühl will anlässlich unseres Jahrhundertjubiläums die Wolfgangsstatue am Kirchplatz vom Schmutz des pausenlos vorbeifahrenden Autoverkehrs reinigen sowie den Grünstreifen am Kirchplatz mit Rosen und Sträuchern neu gestalten.

Welch edles Ansinnen! Ist es doch die Wolfgangsfigur von Prof. Gottfried Böhm, 1946 von der Kirchenverwaltung in Auftrag gegeben, wegen der Währungsreform erst hier aufgestellt im Jahre 1954, welche die Vorbeieilenden auf diese Weise noch inständiger zum Verweilen in der Kirche einlädt.

Das Josefsjahr 2021

Im Pfarrbrief vom 25. April hatten wir erstmals vom Josefsjahr geschrieben. Dieser Anlass kann sich wegen der Pandemie – wie auch unser Jahrhundertjubiläum – kaum entfalten, weder durch Vorträge noch durch Aktionen. So wollen wir uns im Pfarrbrief auf diese Weise einstimmen lassen in die Bedeutung des hl. Josef für die Kirche und für uns alle.

Was ist wichtig für mein Leben? Was soll ich aus meinem Leben machen? Wie kann ich mich selbst verwirklichen? Gibt es so etwas wie eine Berufung für mich? Welchen Weg hat Gott für mich vorgesehen? Solche Fragen treiben Menschen um. Josef von Nazareth hat vielleicht ähnliche Überlegungen angestellt.In den Äußerungen der Päpste nimmt außer der Gottesmutter kein Heiliger so viel Platz ein wie ihr Bräutigam. Papst Pius IX. hat ihn am 8. Dezember 1870 zum Schutzpatron der ganzen Kirche erhoben.

Anlässlich des 150. Jahrestages dieses Ereignisses verfasste Papst Franziskus am 8. Dezember 2020 das Apostolische Schreiben „Patris corde“ („Mit väterlichem Herzen“) und rief ein „Jahr des heiligen Josef“ aus. Papst Pius XII. hat den heiligen Josef 1955 zum „Patron der Arbeiter“ ernannt und Papst Johannes Paul II. hat ihn als „Beschützer des Erlösers“ bezeichnet.

Vater im Gehorsam und im Annehmen

In unserer Welt, in der die psychische, verbale und physische Gewalt gegenüber Frauen offenkundig ist, stellt sich der heilige Josef – so der Papst – als „Gestalt eines respektvollen und feinfühligen Mannes“ dar.Vater mit kreativem Mut. Bei der Lektüre der „Kindheitsevangelien“ kann man den Eindruck gewinnen, dass die Welt den Starken und Mächtigen ausgeliefert ist. Warum schreitet Gott nicht direkt und klar ein? Er wirkt – so der Papst – „durch Ereignisse und Menschen“. Durch Josef trägt Gott für die Anfänge der Erlösungsgeschichte Sorge. Der „Beschützer des Erlösers“ ist das wahre „Wunder“, durch das Gott das Kind und seine Mutter rettet. Die „gute Nachricht“ des Evangeliums besteht darin, zu zeigen, wie Gott trotz der Arroganz und Gewalt der irdischen Herrscher immer einen Weg findet, seinen Heilsplan zu verwirklichen. Auch unser Leben scheint manchmal starken Mächten ausgeliefert zu sein. Doch das Evangelium sagt uns, dass es Gott immer gelingt, zu retten. Josef hat es verstanden, ein Problem in eine Chance zu verwandeln.

Vater und Arbeiter

Seit dem Erscheinen der ersten Sozialenzyklika „Rerum novarum“ Papst Leos XIII. wird der Bezug des heiligen Josef zur Arbeit besonders hervorgehoben. Von ihm lernte Jesus, welchen Wert, welche Würde und welche Freude es bedeutet, das Brot als Frucht eigener Arbeit zu essen. In unserer Zeit ist die Arbeit wieder zu einem drängenden sozialen Thema geworden. Insofern ist es notwendig, die Bedeutung der Arbeit wieder neu verstehen zu lernen. Unser Heiliger ist dafür Vorbild und Schutzpatron. - Die Gedanken sind einem Vortrag von Domkapitular Dr. Josef Kreiml entnommen.

Kirchenmusik zu Fronleichnam und Pfingsten

Trotz sinkender Coronazahlen ist leider noch nicht absehbar, wann unsere Chöre wieder im Gottesdienst zu hören sein werden. Darum werden die kommenden Feiertage wieder in gewohnter Weise von den Vokalsolisten der Capella St. Wolfgang gestaltet:

Am Pfingstsonntag hören wir um 19.00 Uhr in St. Wolfgang und bereits um 10.00 Uhr in St. Theresia neben Pfingstmotetten die "Loreto-Messe" von Vinzenz Goller. An Fronleichnam erklingt in der 8.30 Uhr-Messe in St. Wolfgang u.a. J. Reidenbachs "Messe in Es".

Zwischeninformation zur Corona-Pandemie

Steigende Impfquoten, das wärmere Wetter, verfeinerte Teststrategien und staatliche Maßnahmen sorgen für sinkende Ansteckungen mit dem Coronavirus, so dass wir bei uns bald die Inzidenz sogar unter 50 erhoffen dürfen.

Wir sind bemüht, die schrittweisen und inzidenzabhängigen Öffnungen in der Gesellschaft auch in unserer Pfarrei mitgehen zu können. Für konkrete Änderungen ist es aber noch viel zu früh, da die Impfquote noch nicht ausreichend ist. Aber es ist notwendig, dass wir uns im Sommer Gedanken machen, wie in Liturgie und Pastoral insgesamt etwas angepasst werden kann.

Nicht erlaubte Auslagen am Schriftenstand

Wir weisen darauf hin, dass niemand auf den Schriftenständen in unseren Kirchen unerlaubt etwas auslegen darf, auch nicht das, was ihm gerade besonders fromm oder auch für andere bestens geeignet erscheint. Dies alles wird täglich vom Herrn Mesner wieder entsorgt. Unsere Schriftenstände sind kein öffentlicher Basar. Nur was zuvor über den Schreibtisch des Herrn Pfarrers ging, wird dann vom Pfarrbüro für alle ausgelegt.

Pilgerfahrt ins christliche Zypern entfällt

Der Pandemie fällt so viel Gutes und Schönes zum Opfer: Pilgerfahrt ins christliche Zypern entfällt leider Der für Ende Mai 2021 ausgeschriebene Pilgerflug wurde vom Bayerischen Pilgerbüro abgesagt. Er hätte uns auf den Spuren des Apostels Paulus geführt, der im Jahre 47 nach Chr. auf seiner ersten Missionsreise Zypern besuchte und missionierte. Dort hatten ihn die heidnischen Einwohner irrtümlich sogar als Gottheit verehrt.

Pfarrwallfahrt nach Passau kann wiederum nicht stattfinden

Nach Rücksprache mit dem Bischöflichen Sekretariat Passau ist es besser, wenn unsere für den 20. Juni 2021 geplante Pfarrwallfahrt mit drei Bussen zum Gegenbesuch bei Bischof Stefan Oster nach Passau leider entfällt. Es ist trotz gegenwärtiger Impfrekorde bei weitem noch nicht die Stimmung und das sichere Gefühl da, dass längere Busfahrten möglich wären. Außerdem kann niemand ver-sprechen, ob die Gasthöfe in Passau für unsere Einkehr am Mittag offen sein dürfen.

Indien ist Epizentrum der Pandemie

Wenn Sie der dramatischen Lage in Indien lindern helfen wollen, dann bitte Ihre Spende nur über den Deutschen Caritasverband, er besitzt in Indien genügend Pflegestellen, wo den Corona-Patienten direkt geholfen werden kann. Die Dimension der Corona-Krise ist in Indien außerordentlich, täglich kommen neue Schreckensbilder in unsere Wohnzimmer. Ihre Spende entweder an unser Kirchenstif-tungskonto überweisen oder in bar im Kuvert in den Briefkasten mit Stichwort Indien werfen. Wir leiten das immer ohne jeglichen Abzug weiter.

Haushalt der Kirchenstiftung liegt zur Einsicht auf

Der Haushalt 2020 ist abgeschlossen, er wurde von der Kirchenverwaltung am 17. März 2021 einstimmig genehmigt und dem Pfarrgemeinderat am 21. April 2021 vorgetragen. Sie können laut Satzung nach Voranmeldung im Pfarrbüro unsere Haushaltsrechnung einsehen, diese liegt für zwei Wochen vom 10. bis 21. Mai 2021 auf.

Für den Bereich St. Wolfgang sind Einnahmen/Ausgaben in 2020 in Höhe von 592.190 € verbucht worden. Coronabedingte Ausgaben betrugen ca. 6.500 €. Für das aktuelle Jahr 2021 sind Einnahmen/Ausgaben in Höhe von 634.048,88 € geplant. Für Planungs- und erste Abbrucharbeiten für den Neubau unseres Kindergartens I wurden in 2020 bereits 210.673,22 € verausgabt.

In 2021 ist im Rahmen des Seelsorgerwechsels eine Renovierung des Pfarrhauses geplant. Schwerwiegend stellt sich eine Rissbildung über den gesamten Gebäudebereich dar. Dessen Ursache sind vermutlich Ausschwemmungen der Fundamente im nördlichen Bereich aufgrund defekter Entwässerungsrohre.

Der Haushalt für unsere Nebenkirche St. Theresia umfasste 2020 einen Umfang von 14.226,78 €. Den größten Ausgabenblock stellen hier die Heizkosten in Höhe von 7.347,04 € dar.

Der Pfarrgemeinderat nahm die Haushaltsrechnung 2020 und den Haushaltsplan 2021 zur Kenntnis. Einwände gab es keine. Pfarrer Alois Möstl bedankte sich beim Kirchenpfleger Peter Eibl für seine Arbeit als Kassenführer und bat die Pfarrmitglieder, auch in Zukunft sparsam zu wirtschaften.

Aktuelles vom Neubau unseres Kindergarten I

Hinter dem Schmauskeller hat sich inzwischen ein weiträumiges Gelände für den späteren neuen Kindergarten und für die weite Spielwiese für die Kinder aufgetan. Zunächst aber kommen nochmals die Archäologen für Römerfunde.

Für unsere Kinder ist damit jedoch ein Engpass verbunden, der abzusehen war: Sie dürfen während der ganzen Bauzeit ihren beliebten Kastaniengarten mit seinen zahlreichen Wippen, Schaukeln und dem Sandspielplatz nicht benutzen, alles ist ja nun Baustelle. Hier darum ein großes Dankeschön dem Wohnbau St. Wolfgang für seine Bereitschaft, seinen eigenen Spielplatz im Hof der Augsburger Straße unseren Kindergartenkindern wenigstens für dieses Jahr 2021 zur Mitbenutzung zur Verfügung zu stellen. Wir werden eine Gartentüre in unserem Zaun einfügen, damit unsere Kinder kurze Wege dorthin haben.

Aktuelles aus dem Kindergarten II

Der Kindergarten St. Wolfgang II unterstützt seit vielen Jahren ein Patenkind. Das Mädchen heißt Nayeli und lebt in Peru. Die Patenschaft wird hauptsächlich aus dem Erlös der Martinsfeier finanziert und beläuft sich jährlich auf ca. 500 Euro. Da letztes Jahr St. Martin nicht wie gewohnt gefeiert werden konnte, musste schnell eine andere Lösung gefunden werden. Die Kindergartenleitung Frau Dorfmeister und ihr Team organisierten deshalb in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat einen Advents- und Weihnachtsbasar. Auch der Elternbeirat und einige Eltern wurden kreativ und halfen gerne, das Kiga-Team und die Patenschaft zu unterstützen. Die einen nähten Mützen und Schals oder strickten Socken, die anderen fertigten Adventsgestecke und Kerzenhalter. Der weihnachtlich geschmückte Verkaufsstand vor dem Haupteingang des Kindergartens versetzte Kinder, Eltern und Passanten in Weihnachtsstimmung und fand großen Anklang. Ein herzliches Vergelt´s Gott an alle, die mit ihrer Spende, ihrer Mithilfe und ihrem Einkauf dazu beigetragen haben, dass die Patenschaft weiter bestehen kann.

Und wieder einmal hat sich gezeigt, was Eltern und Kiga-Team durch ein gutes Miteinander bewirken können. Nach dem Motto "Hab ein Herz - wie Jesus" gestalteten die Erzieherinnen die diesjährige Fastenaktion mit den Kindern. Deshalb wurde in jeder Gruppe ein großes Herz aufgehängt, welches später mit vielen kleinen Herzen geschmückt werden sollte. Jedes Kind bekam daher vor jedem Fastenwochenende ein solches kleines Herz ausgeteilt. Auf dieses Herz konnten die Kinder dann gemeinsam mit ihrer Familie malen oder auch schreiben, was sie in der Woche Gutes getan haben oder wenn sie für andere gebetet haben. Nach dem Wochenende wurden die kleinen Herzen dann beim gemeinsamen Stuhlkreis an das große Herz von Jesus geheftet. Gutes tun mit Herz und Hand - alle machten mit!

Vier hl. Erstkommunionen - Engpässe um 10.00 Uhr

Wie bereits im letzten Oktober feiern wir wegen der Pandemiebeschränkungen an vier Sonntagen die hl. Erstkommunion in Kleingruppen. Am 2. Mai (12 Kinder) und 9. Mai (14 Kinder) für die 4. Klassen und am 13. und 27. Juni 2021 für die 3. Klassen. Die Kinder freuen sich schon sehr darauf. Jeweils am Donnerstag vor dem Fest erhalten sie ihr weißes Festgewand, ihre Kerze und ihr Kreuz (dieses als Geschenk der Pfarrei). Tags darauf, am Freitag vor dem Fest, findet die Probe und auch die hl. Beichte statt. Alle Eltern konnten sich den Tag unter zwei Vorschlägen aussuchen, sie wurden auch über die Proben im Einzelnen informiert.

Da bei den Festmessen mit einer größeren Anzahl von Verwandten zu rechnen sein wird, sind die Gottesdienstbesucher der 10-Uhr-Messe herzlich gebeten, wenn es bei ihnen nur irgendwie möglich ist, an diesen vier Sonntagen auf andere Messzeiten auszuweichen. Unsere Kirche ist zwar groß, hat aber für solche Feierlichkeiten dennoch nur 71 ausgewiesene Platzeinheiten.

Es mag auch sein, dass die jeweils sich anschließende 11-Uhr-Messe einige Minuten später beginnt, weil die Leerung der Kirche nach der festlicheren 10-Uhr-Messe und der Zutritt für 11 Uhr nicht gleichzeitig erfolgen sollen. Bitte haben wir Verständnis, wir möchten uns dafür schon jetzt entschuldigen.

Der Kirchplatz darf an diesen 4 Sonntagen auch mit Autos zugeparkt werden, denn anschließende Treffen und Ansammlungen sollten und dürfen beim Lockdown in dieser 3. Corona-Welle sowieso nicht sein.

Einen offiziellen Fotografen wollten wir nicht organisieren, da bei den kleinen Kindergruppen eine dreifache Grundgebühr anfallen würde. Sollte sich jedoch ein Elternteil oder jemand aus der Verwandtschaft zum Fotografieren freiwillig bereit erklären, so möge sich diese/r bitte im Pfarramt melden. Die Standorte werden mit dem Pfarrer vereinbart, bitte sich untereinander absprechen. Nach dem Festgottesdienst wer-den sich die Kommunionkinder zu einem Gruppenbild beim Labyrinth (Pfarrheim) im Freien mit entsprechendem Abstand aufstellen.

Bitte geben Sie das liturgische Kleid gleich am Dienstag darauf im Pfarrbüro wieder ab. Erfahrungsgemäß mussten wir bisher in einigen Fällen nachtelefonieren. Wir benötigen aber alle Kleider sogleich, um sie dann zur Reinigung zu bringen und nochmals auszugeben, damit im Juni auch die 3. Klassen ihre Erstkommunion feiern können. Diesmal also sollte die Rückgabe zügig und ohne Versäumnis mit Rücksicht auf andere Erstkommunionkinder geschehen. Hoffen wir, dass wir diese Aktion bereits in 4 Wochen werden bewältigen können.

Maiandachten in St. Wolfgang

Die Maiandachten in der Pfarrkirche können auch in diesem Jahr leider nicht stattfinden, da wir unsere wunderschönen Marienlieder nicht singen dürfen und damit einer innigen Andacht viel fehlen würde. Wir werden darum an jenen Tagen, an denen eine Maiandacht fallen würde (jeweils Mi. und Fr.) und kein Heiligengedenktag vorgeschrieben ist, wenn möglich eine hl. Marien-Votivmesse halten, von der Orgel erklingen dazu unsere vertrauten Marienlieder zum stillen Mitsummen.

In beiden Kindergärten kann die für Mittwoch, den 5. Mai 2021 geplante Maiandacht auch heuer verständlicherweise nicht stattfinden, die Kinder feiern in ihren Kindergärten intern.

Dank für die Kartage

Die Gottesdienste an den drei Kartagen waren sehr feierlich. Danke den Sekretärinnen im Pfarrbüro (Frau Inge Dorfner und Frau Margot Schmidt) für die ungezählten Telefonate der Vorbestellungen, ebenso dem Ordnungsdienst (unter der Leitung von PGR-Sprecher Andreas Jäger), weil die „Disziplin“ in jeder Hinsicht so gut geklappt hat.

Neues zum Kindergartenbau

Mit der Verfüllung des alten Bierkellers bzw. des späteren Luftschutzbunkers im 2. Weltkrieg wurde am 15. April 2021 begonnen, die Arbeiten werden von Bodengutachtern überwacht. Zuvor wurde dieser Keller in über 12 m Tiefe besucht, er war leer. Er beginnt unter der Bushaltestelle und verläuft parallel zur Simmernstraße zur anderen Grundstücksgrenze, er ist 54 m lang und 3,60 m hoch.

Wenn dann die Archäologen das Gelände freigegeben haben, wird über diesem Bierkeller in 3,30 m Tiefe die Tiefgarage mit 24 PKW-Stellplätzen und 58 Fahrradplätzen ausgehoben und errichtet, danach dann ebenerdig unser Kindergartenneubau. Alles der Reihe nach.Über den Fortgang der Bauarbeiten des neuen Kindergartens berichteten wir immer wieder.

Wir haben aber auch den Kindergarten St. Wolf-gang II. Was dort geschieht, erfahren Sie im kommenden Pfarrbrief.

Diakon wieder im Seminar

Diakon Ramon Rodriguez wohnt seit 19. April wieder im Priesterseminar, um dort mit seinen Kurskollegen die letzte Ausbildung zum Priester zu erhalten. Seit September 2020 war Ramon Rodriguez als Pastoralpraktikant bei uns und konnte etliche Kontakte schließen. Er erhielt am 5. Dezember 2020 seine Diakonenweihe im Dom, seitdem war er im Einsatz bei Predigten, Taufen und Beerdigungen, auch Religionsunterricht hatte er gegeben. Danke für alles.

Er wird, so Gott will, am Samstag, 26. Juni 2021 im Dom zum Priester geweiht, tags darauf feiert er in seiner Heimatpfarrei Hirschau seine Primiz. Über eine Teilnahme kann gegenwärtig nichts Sicheres gesagt werden, weil der Pandemieverlauf vieles offen lässt. Jedenfalls hält er bei uns seine Nachprimiz am Sonntag, 4. Juli 2021.

Wir wünschen dem zukünftigen Neupriester schon jetzt für September eine gute Kaplansstelle und viel Erfolg in der Seelsorge.

Bittprozession nach Dechbetten muss auch heuer entfallen

Der alljährliche Bittgang nach Dechbetten, der immer am ersten der drei Bitttage vor Christi Himmelfahrt fällt (diesmal am Montag, 10. Mai), kann nach Rücksprache mit den Pfarreien St. Paul und St. Josef/Pentling, die ja auch mitgehen, auch in diesem Jahr nicht stattfinden, nicht nur, weil die Prozession wegen der Abstände völlig zerrissen wäre, auch deshalb, da die doch recht kleine Wallfahrtskirche Dechbetten nur wenige Sitzplätze enthält, dies wäre nur eine Handvoll Pilger aus je diesen drei Pfarreien. Diese definieren aber keine „Prozession“. Im kommenden Jahr wird die Lage sicher wieder besser werden. Es gibt auch die Zeit nach Corona.

Josefsjahr 2020 - 2021

Zum 150. Jahrestag der Erhebung des heiligen Josef zum Schutzpatron der Kirche im Jahr 1870 durch Pius IX. hat Papst Franziskus vom 8. Dezember 2020 bis zum 8. Dezember 2021 ein „Josefsjahr“ ausgerufen. Mit dem Blick auf den stillen und zurückhaltenden Josef erinnert der Heilige Vater an die vielen Helden des Alltags in dieser Coronakrise wie Pfleger in Krankenhäusern und Altenheimen oder Ehrenamtliche in der Nachbarschaftshilfe, die einfach ihres taten, um Menschen zu helfen und beizustehen, ohne dies an die große Glocke zu hängen. Gerade sie haben einen unschätzbaren Beitrag zur Überwindung der Krise geleistet. Hintergrund des päpstlichen Schreibens ist also die Covid-19 Pandemie: Diese habe verdeutlicht, welche Bedeutung gewöhnliche Menschen haben – all jene, die sich jenseits des Rampenlichts tagtäglich in Geduld üben und Hoffnung verleihen, indem sie Mitverantwortung säen.

Als Beschützer Jesu und Marias „ist es nur folgerichtig, dass der heilige Josef der Schutzpatron der Kirche ist“. In der heutigen Gesellschaft „scheinen Kinder oft vaterlos zu sein“, denn es fehlen Väter, die in der Lage sind, „das Kind an die Erfahrung des Lebens, an die Wirklichkeit heranzuführen“, ohne es festzuhalten, besitzen zu wollen, so der Heilige Vater. Josef hat sich nie selbst in den Mittelpunkt gestellt. Er verstand es, zur Seite zu treten und Maria und Jesus zur Mitte seines Lebens zu machen“.

Unsere Josefstatue in der Niederkirche schnitzte 1955 Bildhauer Hans Muth (1908–1974), der aus Regensburg stammte. Er schuf davor bereits 1950 die Grabplatte für Pfarrer Meister, sodann 1953 die Fatima-Figur gegenüber.

Kartage - bitte sich jetzt anmelden

Für die Gottesdienste am Gründonnerstag um 20.00 Uhr, Karfreitag um 15.00 Uhr und zur Osternacht (Karsamstag) um 20.00 Uhr (=neu) müssen Sie sich bitte telefonisch ab sofort anmelden.

Es ist nach Aussprache und Diskussion im Pfarrgemeinderat nur eine Osternachtfeier vorgesehen. Wer dann in der hl. Osternachtfeier keinen Platz mehr findet, möge bitte die hl. Messen am Ostersonntag besuchen (8.30 Uhr, 10.00 Uhr, 11.00 Uhr und 19.00 Uhr und St. Theresia 10.00 Uhr).

Einzelheiten in der Osterrosette.

Misereor-Fastenaktion 2021

Misereor lädt mit der Fastenaktion zu einer Neuausrichtung unserer Lebensweise ein und stellt mit Bolivien heuer ein Land in den Mittelpunkt, von dessen indigenen Völkern wir lernen können: zum Beispiel, dass wir selbst – als Gemeinschaft – die Quelle unserer Kraft zur Veränderung sein können. Mit Ihrer Spende stärken Sie die Kraft dieser Gemeinschaft. Als Bewohnerinnen und Bewohner des „Gemeinsamen Hauses“ (Papst Franziskus, LS), als kirchliche Akteure, haben wir den Auftrag und die Fülle der Möglichkeiten, uns um dieses Haus zu kümmern und zu zeigen: Es geht! Anders!

Die Kirchenkollekte am 5. Fastensonntag ist für Misereor bestimmt.

Neues vom Kindergartenbau

Gegenwärtig werden die Abbrucharbeiten der beiden erdgeschossigen Gebäude bzw. Anbauten an das Hauptgebäude Schmauskeller sowie der Garagenzeile begonnen. Anschließend müssen die archäologischen Untersuchungen auf den so frei gewordenen Grundstücksflächen weitergeführt und abgeschlossen werden.

Der Beginn der eigentlichen Tiefbauarbeiten (Bohrpfahlgründungen) mit Spatenstich könnte dann Anfang Juni 2021 erfolgen. Es wird dann zunächst der große Bierkeller in 10 m Tiefe gefüllt, schließlich soll unser neuer Kindergarten auf festem und sicherem Grund stehen.

Auszug aus dem Hirtenwort unseres Hwgst. Herrn Bischofs als Trostwort zur gegenwärtigen Pandemie-Lage

Bereits zum zweiten Mal wende ich mich an Sie unter den Bedingungen der Corona-Pandemie! Fast ein ganzes Jahr schon liegt die Bedrohung durch das Virus wie ein Schatten über unserem Leben. Allein in unserem Land sind mittlerweile 70.000 Menschen an oder mit einer Corona-Infektion verstorben. Weltweit sind es zweieinhalb Millionen. Europaweit wird heute ihrer gedacht und für sie gebetet.

Aber nicht nur die Gefahr der Ansteckung und die Unberechenbarkeit der Krankheit machen uns zu schaffen, sondern auch die Folgen der Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen. Ganze Wirtschafts-zweige liegen darnieder mit unabsehbaren Folgen für viele Betriebe und Existenzen. Alte und kranke Menschen leiden unter den Kon-taktbeschränkungen. Vor allem aber die Kinder und Jugendlichen sind betroffen: Die Begegnung mit Gleichaltrigen im Kindergarten, in der Schule, im Verein, in der Gruppenstunde, bei Sport und Spiel ist lebenswichtig – und kann doch seit fast einem Jahr kaum oder nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen stattfinden. Psychologen rechnen mit enormen negativen Folgen.

Als Kirche sind wir in unseren verschiedenen Lebensräumen wie Familien, Pfarreien, Verbänden, Vereinen, caritativen Einrichtungen, Schulen und dergleichen von der Pandemie nicht mehr und nicht weniger betroffen als alle anderen gesellschaftlichen Gruppen auch. Die vom Grundgesetz garantierte Religionsfreiheit ermöglicht es uns freilich, gemeinsam und öffentlich Eucharistie und andere Gottesdienstformen zu feiern. Damit können wir das kirchliche Leben in seinem Zentrum aufrechterhalten und den Trost des Glaubens sowie die Gebetsgemeinschaft erfahren. Dafür sind wir sehr dankbar. Die staatlich angeordneten Einschränkungen wie etwa das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung oder den Verzicht auf gemeinsames Singen nehmen wir in Kauf.

Von Herzen danke ich Ihnen für die Geduld und die Disziplin. Auch staatliche Stellen haben uns mehrfach attestiert: Von den Gottesdiensten der großen Kirchen ging und geht keine Gefahr aus. Dazu haben viele von Ihnen besonders beigetragen: vor allem im Ordnungs- oder besser „Begrüßungs“-Dienst, beim Reinigen und Desinfizieren der Bänke usw. Danke für allen Einsatz! „Wir lassen nichts ausfallen, wir lassen uns etwas einfallen.“ Das war und das bleibt vorerst unser Motto. Danke für allen Mehraufwand, danke für alle Solidarität und Rücksichtnahme in diesen Zeiten, in denen wir besonders sensibel füreinander da sein müssen.

Dennoch: Die Pandemie ist für uns alle eine enorme Herausforderung. Menschlich, gesellschaftlich, aber auch geistlich-religiös.

Manchmal überkommt mich ein tiefer Ärger über diese so belastende und auf den ersten Blick so sinnlos erscheinende Pandemie, die uns nun schon ein ganzes Jahr „geraubt“ hat und deren Ende noch immer nicht absehbar ist. Mit den Worten von Psalm 13 klage ich: „Wie lange noch, Herr, vergisst Du mich ganz? […] Wie lange noch muss ich Schmerzen ertragen in meiner Seele, in meinem Herzen Kummer Tag für Tag?“ (V. 2f.).

Danke für die Mitfeier der beiden festlichen Pontifikalgottesdienste mit unserem Hwst. Herrn Bischof am Sonntag, 21. Februar 2021.

Zu einem solchen Jahrhundertjubiläum gehört ein langer Reigen von vielen Feierlichkeiten, Festen, Vorträgen, Ausstellungen und Konzerten. Auf so vieles müssen wir jetzt pandemiebedingt verzichten und auf später verschieben. Doch auf eines konnten wir nicht verzichten, eines lässt sich auch nicht verschieben, eines ist wesentlich für unser Jubiläum, das dürfen wir nicht streichen, denn das kommt zu allererst: Unser Lob und Dank an Gott, weil hier in St. Wolfgang Zigtausende von Gläubigen in diesen 100 Jahren ihre Heimat im Glauben gefunden haben und finden.

Mit diesem Dank an Gott haben wir dieses Festjahr nun feierlich eröffnet. Ob demnächst weitere Veranstaltungen möglich sein werden, man wird sehen. Großer Dank den vielen Ordnern, unserem PGR-Sprecher Andreas Jäger, Dank für den großartigen Kirchenschmuck, für die gelungene Kirchenmusik und Danke Ihnen allen für Ihr Mitbeten und Ihr Mitfeiern. Es war ein sehr feierlicher, würdiger Auftakt zu unserem Jahrhundertjubiläum.

Ihr Pfarrer Alois Möstl

Fastenzeich(n)en

Von Dienstag 9. bis einschließlich Samstag 13. März begibt sich der Maler und Zeichner Tom Kristen in der St. Wolfgangkirche in Klausur, um dort zu zeichnen. Täglich von 8.00 bis 16.00 Uhr zeichnet der Künstler im Seitenschiff der Kirche an einem kleinen Holztisch sitzend und versucht eine zeichnerische Meditation, ein Experiment über das Entstehen, Vergehen, über Hoffnung und Zuversicht. Mit einfachsten Arbeitsmitteln werden in konzentrierter, kontemplativer Arbeit Pinselzeichnungen als verdichtete piktogrammartige Notationen in der Auseinandersetzung mit sich selbst, dem Gotteshaus und der gegenwärtigen Notwendigkeit zu Reduktion, Stille und Abgeschiedenheit entstehen.

Der Künstler im O-Ton: „Kreativität ist für mich manchmal auch ein Gebet, da der künstlerische Prozess im Kleinsten an den Schöpfungsmythos erinnert. Beginnend mit „Anfang“ und „Leer“ entsteht durch kreatives Handeln ein „Sehen“, aus erkunden wird gestalten und sinnstiften...daraus schöpfe ich schon immer einen Großteil meines Optimismus, Zuversicht, Hoffnung, Glück und vor allem auch ein Vertrauen in die Welt.“ Die Arbeiten werden am Samstag, 13.03. um 19.15 Uhr n St. Wolfgang vorgestellt und können dort bis zur Karwoche besichtigt werden.

Entfall des Kleinkindergottesdienstes

Die geplante Kindergartenmesse am Samstag, 13. März 2021 für unsere Kleinkinder um 17.00 Uhr darf leider nicht sein. Die Kinder halten ihren Fastengottesdienst unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen im Kindergarten.

Ab März keine Samstags-Messe in St. Theresia

Änderung in der Gottesdienst-Ordnung: Ab sofort entfällt die Samstag-Frühmese um 8.30 Uhr, erstmals am Samstag, 6. März.

Bischof Wittmann auf dem Weg zur Seligsprechung

Georg Michael Wittmann (1760-1833), Weihbischof und präkonisierter Bischof von Regensburg, darf nun offiziell als „ehrwürdiger Diener Gottes“ bezeichnet werden. Mit Verleihung des heroischen Tugendgrades durch Papst Franziskus bereits vor einem Jahr, hat der Seligsprechungsprozess eine wichtige Hürde genommen: Wittmann ist Namenspatron für gleich zwei Regensburger Einrichtungen: für die Bischof-Wittmann-Schule und für das Bischof-Wittmann-Haus in der Heiliggeistgasse.

Seine Schülerin Maria Theresia von Jesus Gerhardinger, die sich um eine bessere schulische Ausbildung von Mädchen kümmerte und später die Gemeinschaft „Arme Schulschwestern von Unserer Lieben Frau“ gründete, hatte er stark unterstützt. Die Armen Schulschwestern leiteten unsere beiden Kindergärten 1923 bis 2012 (KG I) und 1953 bis 2005 (KG II). Ob dieser Verdienste wurde der frühere Hohlweg in Bischof-Wittmann-Straße umbenannt.

Jubiläumsmessen mit Hwst. H. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer

Zu den Jubiläumsgottesdiensten 100 Jahre Pfarrei am 21. Februar wurden alle ehemaligen Seelsorger (Kapläne, Praktikanten und Diakone) eingeladen, ein Gebetsgedenken zu halten. Viele haben sich naturgemäß entschuldigen müssen, da sie daheim von ihren Sonntagsverpflichtungen nicht wegkommen, dazu kommt noch die Unsicherheit im Lockdown. Sie denken aber an uns.

Dennoch konnten sich frei machen für 9.00 Uhr: Prälat Helmut Huber, hier Pfarrer von 1972-1992. Dompropst Prälat Dr. Franz Frühmorgen, hier Kaplan 1985-1988. Regens Msgr. Martin Priller, hier Kaplan 1993-1996. Caritasdirektor Michael Weißmann, hier Diakon 2001-2009. Diözesanpräses KAB Rödl Stephan, Primiziant 2006. Diakon i.R. Fritz Reil, 1987-2019, dazu natürlich unsere eigenen Seelsorger.

Es haben sich angemeldet für 11.00 Uhr: Stadtpfarrer Steffen Brinkmann, Praktikant 2011/12, hier Primiziant 2013, und Kaplan Sebastian Scherr, Primiziant 2013, dazu unsere eigenen bekannten Seelsorger.

Das Fasten- und Abstinenzgebot

Es gibt heute viele Formen des Fastens und des Verzichts: Verzicht auf Alkohol, übermäßiges Essen und Konsumgüter. Das Abstinenzgebot mit dem „Freitagsopfer“ nach der Verantwortung des einzelnen Christen bzw. dem Verzicht auf Fleischspeisen am Aschermittwoch und Karfreitag gilt für alle ab dem vollendeten 14. Lebensjahr.

Das Fastengebot (einmalige Sättigung am Tage) am Aschermittwoch und Karfreitag gilt zwischen dem vollendeten 14. bis zum Beginn des 60. Lebensjahres.

Fastenaktion „Fastenzeich(n)en“

Jedes Jahr zur Fastenzeit werden Bilder oder Kunstgegenstände in der Pfarrkirche ausgestellt. Die Fastenzeit soll uns ja auch zu einem neuen, tieferen Sehen anleiten. Diesmal ist diese Kunstaktion ganz auf Corona abgestellt. In diesen kontaktarmen Zeiten wird der Künstler darum persönlich anwesend sein, man kann ihm über die Schulter zusehen, wie eine Zeichnung entsteht.

Tom Kristen aus Landsberg wird vom 8. bis 13. März täglich in der Wolfgangskirche Tuschezeichnungen anfertigen zum Thema „Tod, Leben, Hoffnung und Zuversicht“. Sie geben Antwort auf die derzeitige Situation.

Sakramentenvorbereitung bei Pandemie - Homeschooling

Da die Sakramente der hl. Firmung am 20. März und der Erstkommunion im Mai und Juni bevorstehen, werden die Kinder nun jede Woche ein Mail von Gemeindereferentin Eva-Maria Frohmann und Kaplan Johannes Kindler erhalten. Beherzte Eltern hatten den Erstkommunikanten liebevoll verpackte Geschenktüten mit Kerzen zum Selberbasteln ausgefahren. Sie werden in der Kirche brennen, wenn der Bischof kommt.

Neubau Kindergarten

Noch im Februar sollen Rodungsarbeiten in den Außenflächen Kindergarten und Vorbereich Bischof-Wittmann-Straße erfolgen, dabei werden auch die kleineren Gebäude um den Schmauskeller abgerissen, sodann suchen nochmals die Archäologen nach Fundstellen aus der Römerzeit.

Beichtgelegenheiten nun im Pfarrheim

Da Beichtstühle den Abstandsregeln nicht genügen, die Fastenzeit uns jedoch zu Umkehr und Buße einlädt, bieten wir jeden Samstag von 17.30 bis 18.00 Uhr Beichtgelegenheit im Pfarrheim an, erstmals ab 27. Februar, bis sich die Lage normalisiert hat.

Gebet beim Pontifikalgottesdienst zu 100 Jahre St. Wolfgang

Guter Gott, in allem Werden und Vergehen bleibst du derselbe. In Dankbarkeit blicken wir auf 100 Jahre Pfarreigeschichte St. Wolfgang zurück und bitten dich:

Die erste Kerze entzünden wir für Bischof Antonius von Henle, der vor 100 Jahren diese Pfarrei gegründet hat, und für den jetzigen Bischof Rudolf, der uns mit großer Umsicht durch diese schwere Zeit der Pandemie führt. Guter Gott, begleite ihn in seinem Hirtenamt.

Die 2. Kerze entzünden wir für alle lebenden und verstorbenen Priester der Pfarrei, für die 4 Pfarrer von St. Wolfgang, für alle 56 Kapläne, Pfarrvikare und Diakone, für die 54 Primizianten und für die vielen Ruhestandsgeistlichen. Guter Gott, schenke ihnen den himmlischen Lohn für ihre Sorge um die Seelen.

Die 3. Kerze entzünden wir für alle Frauen und Männer, die in diesen Jahrzehnten ein Amt oder einen ehrenamtlichen Dienst in unserer Pfarrgemeinde innehatten oder noch ausüben als Vorstand, Vorsitzender, Gruppenleiter, Sprecher und als pfarrliche oder pastorale Mitarbeiterin und Mitarbeiter, und so am  Aufbau deines Reiches mitwirken. Guter Gott, lohne ihren Einsatz.

Die 4. Kerze soll leuchten für die vielen Kinder, die in St. Wolfgang das Sakrament der Taufe erhalten haben, auch für jene, die unsere Kindergärten besuchten und damit für immer mit dieser Pfarrei verbunden waren und sind. Guter Gott, begleite sie auf ihren Lebenswegen.

Die 5. Kerze brennt für alle Kinder, die in unserer Pfarrei das Sakrament der Erstkommunion und der hl. Firmung empfangen haben und in diesem März und im Sommer noch empfangen. Guter Gott, lass sie zu guten Christen heranwachsen.

Die 6. Kerze soll leuchten für die ungezählten Beter, die hier in diesen 100 Jahren ihre Zuflucht suchten, sie soll auch leuchten für alle Wohltäter der Pfarrei. Guter Gott, erhöre ihre Bitten.

Die 7. und letzte Kerze entzünden wir für alle Verstorbenen dieser 100 Jahre, besonders für die 267 gefallenen und vermissten Soldaten des 2. Weltkrieges und für all jene, die in den letzten Monaten an und mit Corona verstorben sind. Guter Gott, nimm sie auf in die Kirche des Himmels.

Denn du bist ein Gott, der uns Zukunft verheißt. Schenke uns einen Glauben, der feststeht, eine Hoffnung, die nicht wankt, und eine Liebe, die nicht erkaltet. Dir vertrauen wir die Zukunft dieser Pfarrgemeinde an, denn deine Treue währt in Ewigkeit. Amen.

Neuer Pfarrer für St. Wolfgang

Unser Bischof hat inzwischen den zukünftigen Pfarrer für unsere Pfarrei ernannt. Es ist ab 1. September 2021 Domkapitular Prälat Michael Fuchs. Er ist 56 Jahre und stammt aus Schwarzach bei Bogen. Nach seinen Kaplansstellen war er 4 Jahre Diözesan-Jugendpfarrer und dann 14 Jahre Pfarrer in Waldsassen. Die letzten 16 Jahre war er Generalvikar der Diözese. Inzwischen hat er mit unserem Pfarrer, dem PGR-Sprecher und dem Kirchenpfleger Kontakt aufgenommen. Dabei wurde deutlich, dass er sich schon sehr auf die Pfarrei freut, aber auf ihn noch bis in den Sommer hinein reichlich Arbeit im Bischöflichen Ordinariat wartet. Darum wird Domkapitular Fuchs erst im Sommer konkrete Gespräche mit Gremien in der Pfarrei aufnehmen können.
Wir wünschen dem neuen Pfarrer alles Gute und bis zu seinem Dienstantritt im weiten Feld der Pfarrseelsorge viel Vorfreude.

Feierlicher Auftakt zum 100. Geburtstag der Pfarrei mit dem Hwst. Herrn Bischof am 21. Februar 2021

In einer Sitzung des Pfarrgemeinderates im letzten Jahr, als das Festjahr geplant wurde, war man sich einig, die Festivitäten nicht auf einige wenige Tage zu konzentrieren, sondern auf das Jahr 2021 aufzuteilen. Doch die Pandemie ist inzwischen bis in den Sommer hinein so unberechenbar geworden, dass es nicht sinnvoll ist, Feste auf spätere, vielleicht bessere Zeiten vor sich herzuschieben, die Regeln dann aber noch strenger werden können, wie uns die Erfahrung bisher lehrte.
Wir nehmen also die Situation an, wie sie nun mal ist und stellen uns, das macht uns nur noch stärker. Zudem bieten die aktuellen Einschrän-kungen die Möglichkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das Unentbehrliche an unserem Jahrhundertjubiläum sind nicht große und heitere Veranstaltungen, so wunderbar das natürlich wäre und wir unsere Pfarrgemeinschaft seit einem Jahr bitter vermissen und sehnlichst erwarten, das Eigentliche ist nach 100 fruchtbaren Jahren zuallererst der Dank an Gott. Mit diesem Dank beginnen wir nun das Festjahr am 21. Februar mit unserem Herrn Bischof, denn unendlich viel Segen ging über vier Generationen hinweg von hier aus!
Wir hoffen natürlich, dass im Lauf des Corona-Jahres auch wieder Geselliges möglich wird.

Ab 1. Februar telef. Anmeldung zu zwei Pontifikalämtern

Zum 100-jährigen Jubiläum der Pfarrei kommt der Hwst. H. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer und feiert in Form von zwei feierlichen Pontifikalmessen. Sie werden um 9.00 Uhr und um 11.00 Uhr stattfinden, dazu ist jeweils eine telefonische Anmeldung mit Sitzplatzreservierung nötig. Sie können sich ab Montag, den 1. Februar 2021 im Pfarrbüro zu den Öffnungszeiten (siehe Impressum) unter der Tel. Nr. 0941 / 97088 für einen Sitzplatz anmelden. Es gelten die aktuellen Hygieneregeln (mit FFP2-Maske) sowie die Reservierungsbedingungen, die wir schon von den Weihnachtsmessen kennen.

Erstkommunikanten und Firmlinge beim Bischof

Natürlich sind unsere Erstkommunionkinder der 3. und der 4. Klassen, ebenso die Firmlinge der 6. und 7. Klassen zusammen mit ihren Familien herzlich eingeladen, die Hundertjahrfreier mit unserem Herrn Bischof am 21. Februar mitzufeiern. Dieses Sakrament in einem besonderen Festjahr zu empfangen, das ist schon etwas Außergewöhnliches.
Es bietet sich dazu besonders die 11.00 Uhr-Festmesse an. Bitte sich gleich im Pfarrbüro anmelden, wie es alle anderen Gläubigen auch tun.

Blasius-Segen

Der Segen auf die Fürsprache des hl. Bischofs Blasius ist ein sogenanntes Sakramentale der katholischen Kirche. Der Blasiussegen wird nach den hl. Messen am Dienstagabend, 2. Februar, und am Blasiustag, dem 3. Februar, gespendet.
Blasius war Bischof von Sebaste in Kleinasien und erlitt 316 das Martyrium. Der Heilige zählt zu den vierzehn Nothelfern. Die bekannteste Erzählung über Blasius berichtet, wie er einem jungen Mann, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben rettete. Deshalb erteilt die Kirche den Blasiussegen zum Schutz gegen Halskrankheiten. In diesem Jahr erhält er eine noch tiefere Bedeutung, da sich das Corona-Virus zuerst im Hals und im Rachen festsetzen soll.
Die Spendung des Segens ist seit Jahrhunderten nachgewiesen. Corona-Änderung beim Blasiussegen: Die Segensworte werden wegen der Pandemie im Hinblick auf die staatlichen Infektionsschutzmaßnahmen nur einmal über alle, allgemein und laut gesprochen. Der Priester spendet daraufhin den Einzelsegen ohne Begleitworte, mit Abstand zum Segensempfänger. Der Priester trägt dabei eine Mund-Nase-Bedeckung, eine solche FFP2 ist unbedingt auch vom Segensempfänger zu tragen.

Erlös der Sternsingeraktion

In der jetzigen Situation mussten wir leider auf einen Besuch der Sternsinger an der Haustür verzichten. Umso mehr danke ich Ihnen im Namen des Kindermissionswerkes dafür, dass Sie die Sternsinger-Aktion mit Ihrer Spende unterstützt haben. Die Sternsingeraktion wurde bis zum 02.02.2021 verlängert, weshalb wir an dieser Stelle leider noch keinen Gesamterlös nennen können.

Pfarrerwechsel in der Pfarrei St. Wolfgang

Liebe Pfarrmitglieder, die Regelung unserer Diözese schreibt vor, dass Pfarrer zum 70. Lebensjahr ihr Rücktrittsgesuch beim H. H. Bischof einreichen müssen, dem normalerweise stattgegeben wird. Auch ich hatte vor 3 Jahren diese Eingabe gemacht und dies Ihnen damals im Pfarrbrief  mitgeteilt. Es hieß dann aber, ich solle noch etwas bleiben, auch wegen meiner Aufgaben als Regionaldekan. Nun hat der Bischof meinen Rücktritt von der Pfarrei St. Wolfgang zum 1. September 2021 angenommen.
Für die Pfarrei ist dies eine Umstellung, aber auch mir fällt es nicht leicht, weil wir fast 30 Jahre lang immer Freud und Leid miteinander teilten. Doch dass dieser Tag einmal kommen wird, war abzusehen.
Ein Pfarrerwechsel unter Corona hat auch Vorteile: Im Herbst werden die Aktivitäten unserer 35 Gruppen und Verbände nach einem Jahr Lockdown hoffentlich wieder anlaufen. Diesen Neustart mit den vielen guten und erfahrenen Leuten der Pfarrei sollte gleich der neue Pfarrer begleiten. So kann er seine eigenen Schwerpunkte setzen oder Änderungen einbringen und muss nicht meine Vorstellungen übernehmen.
Zum anderen lautet das Motto unseres Jubiläumsjahres 2021: Unser Glaube hat Zukunft. Ein neuer Pfarrer ist Zeichen einer guten Zukunft. Auch das Großprojekt Kindergartenneubau deutet auf eine gute Zukunft der Pfarrei. Inzwischen sind alle Verträge diesbezüglich ausgehandelt, die Pläne stehen fest, Genehmigungen sind eingeholt, die Finanzierung ist gesichert, sodass im Sommer mit dem Bau begonnen werden kann und der neue Pfarrer damit nicht belastet sein wird.
Unser H. H. Bischof wird meinen Nachfolger benennen.
Ich wollte Ihnen das schreiben, nicht dass Sie es anderweitig hören. Bis dahin bleibt alles so, wie gewohnt.
An Sie alle sende ich liebe Grüße, Gott segne Sie alle!
Ihr Pfarrer Alois Möstl

Neue Gemeindereferentin Eva-Maria Frohmann

Seit 9. Januar ist sie uns zugeteilt. Frau Frohmann erhielt 2018 ihre Aussendung seitens der Diözese. Sie war zuletzt eingesetzt in der Pfarrei Eschenbach/Opf. Somit ist unser Seelsorgeteam personell bestens ausgestattet wie in keiner zweiten Pfarrei. Wie viel Gutes mit Schwung könnte jetzt täglich in unsere Gruppen und Treffen investiert werden! Nur schade, dass jegliches Engagement und aller Eifer wegen der immer strenger werdenden Corona-Regeln stark gebremst werden muss, es ist ja fast keine Aktion mehr möglich.
Wir wünschen der neuen Mitarbeiterin ein rasches Eingewöhnen, soweit es ihr die Abstände erlauben.

Pfarrheim weiterhin geschlossen

Unser Pfarrheim muss noch immer, da der Virus jetzt noch intensiver zuschlägt, für alle Treffen und Veranstaltungen jeglicher Art weiterhin geschlossen bleiben. Freilich wollen unsere 35 Jugend- und Erwachsenengruppen sich nach vielen Monaten Trennung (seit März 2020) endlich wiedersehen, aber dies ist gegenwärtig immer noch nicht möglich. Halten wir bitte durch. Es kann nur noch besser werden.

Sternsinger-Aktion

Die Corona-Regeln betrafen auch die Sternsinger-Aktion. Die kleinen Könige konnten in diesem Jahr nicht von Haus zu Haus laufen und Geld für die Ärmsten dieser Welt sammeln. Das Geld ist (und wäre) in diesem Jahr für Kinder in der Ukraine bestimmt, die ihre Eltern vermissen. Die Eltern dieser Kinder müssen zum Arbeiten ins Ausland gehen, da sie in der Ukraine keine Arbeit finden, sie sind oft monatelang von ihren Kindern getrennt. Sternsingersp

Unsere Ministranten im strengeren Lockdown

Wir waren und sind nachweislich in Regensburg jene Pfarrei, welche die Corona-Regeln durchgehend strikt einhält und die geltenden Anweisungen immer wieder überprüft, um einen Raum der Sicherheit zu vermitteln, so auch jetzt während des strengen Lockdowns, wo nur eine einzige Person aus einem anderen Haushalt getroffen werden darf. Somit gilt beim Ministrieren die 1-FreundRegel: also maximal 2 Minis, nur bei Geschwistern mehr. Uns ist bewusst, dass dies für unsere Minis unglaublich schmerzlich ist und dass viele sehr traurig sind, weil sie jetzt nicht ministrieren dürfen. Aber wir müssen diese Monate noch ganz durchstehen, die Gesundheit aller geht vor.

Dank an Oberministrant Severin Häusler

Da im Frühjahr 2021 die Abschlussprüfungen seiner Ausbildung anstehen und er in der Zeit danach im Ausland beruflich studieren will, muss sich Severin von seinem Amt als Oberministrant zurückziehen. Wir danken ihm ganz herzlich für sein Engagement als Oberministrant seit 2019, aber vor allem auch für das langjährige Wirken als Gruppenleiter und seit 2015 als Mitglied der Leiterrunde. Er wird aber mit den Ministranten und damit auch der Pfarrei weiterhin eng verbunden bleiben. Da wir zwei Oberministranten haben, wird Luca Neudert weiterhin unser Oberministrant sein.

Pfarrkirche wird Baustelle

Im rechten (nördlichen) Kreuzarm der Pfarrkirche ist die Fußbodenheizung defekt, Warmwasser läuft ständig aus und sickert in den Untergrund. Es werden darum ab Montag, 11. Januar alle Bänke im rechten Kreuzarm abmontiert, die Marmorbodenplatten entfernt und die schadhaften Rohre im Estrich ersetzt, damit die Pfarrkirche intakt ist, wenn der H. H. Bischof am 21. Februar kommt.

Es wird dann auch der nördliche Ausgang zum Pfarrgarten hin nicht offen sein können. Bitte sich Plätze gegenüber im linken Kreuzarm oder anderswo in der Kirche suchen. Danke für Ihr Verständnis. Es tut uns leid, aber dieser Eingriff ist zwingend und baldmöglichst notwendig, um weiteren Schaden abzuwenden. Die Reparaturarbeiten sind bis Mitte Februar angesetzt.

Rorate – Einladung zur Vorbereitung im Advent In St. Wolfgang

Sonntag um 8.30 Uhr. Mi. und Fr. um 7.00 Uhr. Di. und Do. um 19.00 Uhr. Sa. 8.00 Uhr.

St. Theresia: So. 10 Uhr.

Die Rorate-Messen prägen den Advent. Frühmorgens und am Abend werden diese Gottesdienste gefeiert, so wartet symbolisch die Gemeinde in der dunklen Kirche auf das Kommen des Lichts, auf Christus. RorateMessen waren ursprünglich Messen an Samstagen der Adventszeit als Votivmessen zu Ehren Marias, als Evangelium diente die Verkündigung des Herrn aus dem Lukasevangelium, in dem der Erzengel Gabriel Maria die Geburt Jesu ankündigt – daher stammt auch der alte Name "Engelamt".

Nikolausaktion der DPSG

Alljährlich um die Weihnachtszeit, mach ich mich immer startbereit und besuch die ganze Welt, wie’s mit den Menschen sich verhält“ – war die letzten Jahre unsere Devise und unsere Einleitung, zu den Nikolausbesuchen.

Aber auch bei uns läuft dieses Jahr alles etwas anders als geplant. Da wir als Pfadfinder auch eine Vorbildfunktion haben, können wir es in der derzeitigen Situation mit der Corona-Pandemie nicht verantworten, unsere ehrenamtlichen Helfer oder auch die Familien, die wir besuchen, zu gefährden.

Schade wäre es jedoch, wenn die Kinder nichts vom Nikolaus hören, weshalb wir uns eine kleine Ersatzaktion überlegt haben! Der Heilige Nikolaus kommt auf den Bildschirm! Bei Interesse besucht doch unsere Internetseite: www.nikolaus-regensburg.de

Die Pfadfinder*innen der DPSG

Basar im Kindergarten St. Wolfgang 2

Weihnachtsbasar zugunsten unseres Patenkindes Nayeli. Verkauf im Pavillon vor dem Eingang unseres Kigas in der Woche vom 23.11.- 27.11.2020. Täglich: 7:30 Uhr- 8:45 Uhr. Mo+ Die 13:00 Uhr- 14:00 Uhr. Mi +Do 14:00 Uhr - 15:00 Uhr.

Der Erlös fließt zu 100% in die Patenschaft unseres Patenkindes Nayeli aus Peru. Wir freuen uns auf ihr Kommen! Ihr Kiga.-Team St. Wolfgang 2

Jahrhundertkalender der Pfarrei St. Wolfgang Haben Sie schon das passende Weihnachtsgeschenk?

Zum Jahrhundertjubiläum 2021 druckte die renommierte Firma „fotobuch.de“ alle unsere Jubiläumskalender gratis. Sie hat 2002 das allererste Fotobuch weltweit erfunden und herausgegeben, das verrät schon ihre allereinfachste Web-Adresse, sie ist führend in diesem Bereich. Der Firmensitz ist in Neustadt an der Waldnaab, woher bekanntlich unser Pfarrer Alois Möstl stammt.

So werden Sie daheim immer wieder an unser Jubiläum erinnert, weil unsere angedachten Veranstaltungen kaum möglich sein werden. Der Verkauf des Kalenders kommt unseren beiden Kindergärten zur Anschaffung von pädagogischem Spielmaterial zugute.

Im Pfarrbüro sind somit ab sofort zu erwerben: Wandkalender 2021 DIN A3 (42 x 30 cm): 12 €, Tischkalender 2021 DIN A5 (22 x 10 cm): 9 €. Wünschen Sie eine Widmung des Herrn Pfarrers auf der ersten Seite, bitte beim Kauf gleich sagen.

Sind alle Kalender verkauft, können Sie diese zum Normalpreis direkt bei der Firma nachbestellen,

Kalender A3: https://www.fotobuch.de/show/4C4E0EF3DF27FE5C82741A1DD7607DE0

Tischkalender: https://www.fotobuch.de/show/B62362975F4045A38BE27A2FCEF22F4C

Außerdem wurden einige hundert Gutscheine im Wert von je 15 Euro gratis zum Austeilen gespendet, womit Sie - auch ohne Kalenderkauf - mit einem Code Ihren eigenen Kalender mit privaten und ganz persönlichen Bildern zusammenstellen und bei der Firma gratis bekommen. Auch das ist ein weiteres großzügiges Firmengeschenk wegen unserer 100 Jahre.

Reden tut gut, nur Mut!

Bei Einsamkeit, Ängsten und Depressionen suchen Menschen manchmal Erleichterung durch Alkohol oder ein Schlafmittel. Die Scham ist groß, sich jemanden anzuvertrauen.

Die Caritas Regensburg bietet mit ihrem Angebot „Lebensqualität im Alter“ Beratungsgespräche: Monika Gerhardinger, Tel. 0941 6308270

Aufruf des H. H. Bischofs, die Wolfgangsreliquien zurückzugeben

Ansprache unseres H. H. Bischofs bei der leihweisen Übergabe der Reliquien des heiligen Wolfgang am 31. Oktober 2020, 17.30 Uhr:

„Mit großer Bestürzung, ja mit Empörung, habe ich Anfang der Woche die Nachricht vernommen, dass nun schon zum zweiten Mal die Wolfgangs-Reliquien vom Hochgrab in Ihrer Pfarrkirche geraubt wurden. Ich wollte Ihnen und der ganzen Pfarrei meine Anteilnahme bekunden und meine Solidarität. Und ich freue mich, dass Sie das Angebot angenommen haben, Ihnen vorübergehend das Reliquiar aus der bischöflichen Hauskapelle zu überlassen – nicht ohne an dieser Stelle an den Täter zu appellieren, die geraubten Reliquien ehrfürchtig zu behandeln und umgehend zurückzugeben“.

Gratulation zum Bücherei-Jubiläum

Unsere Pfarrbüchereidamen Frau Feuerer und Frau Schricker dürfen ein besonderes Jubiläum feiern. Im Jahr 2020 wirkt Frau Brigitte Feuerer seit nunmehr 30 Jahren in der Pfarrbücherei mit und Frau Gudrun Schricker bringt es auf stolze 15 Jahre. Unser Pfarrer Möstl gratuliert ihnen dazu im Namen der ganzen Pfarrgemeinde.

Fragen an alteingesessene Kumpfmühler

Bekanntlich suchen Archäologen auf dem Gelände des neuen Kindergartens St.- Wolfgang I nach Römerfunden und haben sich teilweise bis auf 3 Meter Tiefe hinuntergegraben. Dass in 9 Meter Tiefe darunter ein Bierkeller liegt, der im Krieg als Luftschutzbunker diente, ist bekannt. Hier muss das Gelände für den späteren Neubau doppelt abgesichert werden.

Neu und besonders für die Archäologen unerklärlich ist, dass bei diesen Römergrabungen in 4 Meter Tiefe plötzlich ein weiterer kleiner Hohlraum aus kreuzweise verlegten, massiven Stahlträgern zutage trat. Offenbar war es eine Bunkeranlage aus dem 2. Weltkrieg, die wir aber nicht einordnen können und zu der es keinerlei Unterlagen gibt.

Darum die Frage an die “echten“ Kumpfmühler oder deren Kinder: Wer weiß, wann und wozu diese kleine Bunkeranlage oberhalb des Bierkellers errichtet wurde? Wurde er geheim errichtet? Wozu diente der Keller? Oder war es ein Waffenlager? Für jeden Hinweis sind wir dankbar.

Worte unseres H. H. Bischofs zum kommenden Advent

Unser Bischof Rudolf erwartet von der Corona-Krise positive Auswirkungen auf Weihnachten. Womöglich werde die Pandemie "dazu beitragen, dass das Weihnachtsfest von manchen Dingen befreit sein wird, die nicht unbedingt mit der Feier der Geburt unseres Herrn Jesus Christus zu tun haben, sie sogar eher verdunkeln". "Vielleicht wird Corona das Weihnachtsfest sogar reinigen und seinen wahren Inhalt neu freilegen." Vor allem der Advent sei als Zeit der Stille, des Fastens und der Besinnung aus dem Blick geraten. Die Corona-Beschränkungen könnten dabei helfen, dies neu zu entdecken.

Der Advent darf nicht die Zeit vorweggenommener Weihnachtsfeiern sein. Christen sollen ihn als Zeit der Erwartung und der Bereitung des eigenen Herzens für die wieder neue Ankunft des Herrn im eigenen Leben begreifen. Die geistliche Tradition bietet dazu viele Hilfestellungen: zum Beispiel die Reue, das Lesen der Bibel und das Feiern von Hausgottesdiensten. "Eine schöne Idee, gerade auch für Kinder, ist die Kombination von Adventskalender und Aufbau einer Krippe", dabei kann man der Krippe jeden Tag eine neue Figur hinzufügen, bis am 24. Dezember das Jesulein ankommt.

Das "Weihnachtsgeschäft" im Advent ist sicher sinnvoll, weil es mit dem Brauch des Schenkens zu tun hat, dies führt ins Zentrum von Weihnachten. "Gott beschenkt uns mit sich selbst. Das erste Weihnachtsgeschenk der Geschichte ist der in Windeln gewickelte Gottessohn. Als Beschenkte dürfen wir weiterschenken, einander beschenken."

Wie die Kirche in diesem Jahr Advent und Weihnachten feiern werde, lässt sich nicht absehen. Eines aber steht fest: "Nichts lassen wir ausfallen. Stattdessen lassen wir uns etwas einfallen", so der Bischof.

Für unsere Pfarrei bedeutet das: Es hat sich im Oktober unser Pfarrgemeinderat getroffen, um Vorüberlegungen auch für den Hl. Abend anzustellen und Möglichkeiten für Christmetten auszuloten. Die Gottesdienstordnung wird dann Anfang Dezember im Pfarrgemeinderat für die Veröffentlichung in der Weihnachtsrosette festgelegt, wenn bis dahin der Erfolg des gegenwärtigen Teil-Lockdowns abzusehen ist. Es ist jetzt besser, „auf Sicht zu fahren“.

Pfarrpraktikant Ramon Rodriguez stellt sich vor

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Aktualisierung der COVID19 Hygieneregeln

Liebe Pfarrgemeinde, die Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie fordern uns allen Einiges ab. Auch beim Besuch der hl. Messen haben wir einige Einschränkungen hinzunehmen. Aber sind wir nicht alle froh, wieder gemeinsam Gottesdienst zu feiern und so unseren Glauben zu leben? Einige Regeln finden sich auch im normalen Alltag wieder und so sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, diese einfachen Regeln auch beim Besuch des Gottesdienstes einzuhalten.

Vergelt’s Gott an alle Gottesdienstbesucher, die sich in den vergangenen Wochen um die Einhaltung der Hygieneregeln bemüht haben. Lassen Sie uns das gemeinsam die nächsten Wochen so weiterleben. Helfen wir dabei den Mitmenschen, die sich beim Einhalten der Regeln noch unsicher sind. Um diese evtl. Unsicherheiten auszuräumen, möchten wir Ihnen die wichtigsten Regeln noch einmal näherbringen.

- Beim Betreten der Kirche setzen wir die Mund-Nasen-Bedeckung auf und desinfizieren uns die Hände.

- Wir setzen uns auf die grün markierten Bereiche (Einzelperson, Familien oder Personen aus einem Haushalt). Rot markierte Bereiche bleiben frei, um die geforderten Mindestabstände einhalten zu können. Wenn Sie die Kommunion empfangen wollen, suchen Sie sich gleich einen Randplatz an den vielen Gängen, damit Sie später nicht über andere hinwegsteigen müssen. Am Platz dürfen die Mund-Nasen-Bedeckungen abgenommen werden.

- Zum Empfang der hl. Kommunion beachten wir bitte die Einbahnregelung, folgen also den Markierungen auf dem Kirchenboden und setzen vor Verlassen des Sitzplatzes die Mund-Nasen-Bedeckung auf.

- Wir treten, nachdem die Ministranten kommuniziert haben, bankweise nach vorne und zwar in folgender Reihenfolge: Zuerst das Mittelschiff, dann die Seitenschiffe jeweils bankweise geordnet von vorne nach hinten (bitte vermeiden Sie ein voreiliges Vortreten aus den hinteren Bänken oder aus den Seitenschiffen).

- Direkt vor dem Empfang der hl. Kommunion nehmen wir die Mund-NasenBedeckung ab, strecken die Hände unter der Plexiglasscheibe durch, empfangen sogleich die Kommunion vor der Plexiglasscheibe stehend und setzen beim Wegtreten die Mund-Nasen-Bedeckung wieder auf.

- Auf den Wegen von und zum Platz beachten wir die Einbahnregelung und den Abstand von 1,5 m.

Zur Verdeutlichung sind diese Regeln auf den Aufstellern beim Betreten der Kirche visualisiert. Lassen Sie uns in dieser schwierigen Zeit weiterhin zusammenstehen, damit wir auch weiterhin gemeinsam Gottesdienst feiern können.

Oktober – Der Rosenkranzmonat

Der Monat Oktober steht ganz im Zeichen des Rosenkranzgebets. Mit den Perlen des Rosenkranzes und dem wiederkehrenden „Gegrüßet seist du, Maria“ versuchen die Christen sich an der Hand Marias zu den entscheidenden Bildern ihres Glaubens und ihrer Erlösung führen zu lassen.

Leider können die bei uns sonst besonders festlich gestalteten Oktober Rosenkranzgebete diesmal nicht in stattfinden, denn viele Beter aus unserer Rosenkranzgemeinschaft gehören zur Risikogruppe. Nehmen Sie sich also Zeit für ein Rosenkranzgebet zu Hause.

Erstkommunion in Kleingruppen

Erstkommunion in Kleingruppen - Engpass um 10.00 Uhr. An drei Sonntagen (4., 11. und 18. Oktober) feiern jeweils fünf Kinder ihre hl. Erstkommunion. Sie freuen sich schon sehr darauf.

Da doch mit einer größeren Anzahl von Verwandten zu rechnen sein wird, sind die Gottesdienstbesucher der 10 Uhr-Messe herzlich gebeten, wenn es bei ihnen nur irgendwie möglich ist, an diesen drei Sonntagen auf andere Messzeiten auszuweichen, denn unsere Kirche ist zwar groß, hat aber für solche Feierlichkeiten nur 62 ausgewiesene Platzeinheiten.

Dank an die Helfer der Holzaktion

Dank an die Teilnehmer der Holzaktion in Lindach. Dabei wurde Brennholz gehackt, verarbeitet und für den Winter eingelagert. Ein besonderes Danke unserem Lindach-Hausmeister Sebastian Dorfner.

Caritas – Herbstsammlung

Die Herbstsammlung der Caritas findet von Montag, 28. September 2020 bis Sonntag, 4. Oktober 2020 als Haussammlung im Gebiet unserer Pfarrgemeinde statt.

Das Leitwort heißt: „Nähe schaffen!“

Um Ansteckungen zu vermeiden, kann Ihre Gabe gerne auf unser Konto IBAN DE 71 75090300 000 1100572, Kennwort „CaritasSpende“ überwiesen werden. Die Kirchenkollekte für die Caritas ist am Sonntag, 4. Oktober 2020 bei allen Messen.

Schola im Gottesdienst

Nach den Ferien haben die Sängerinnen und Sänger unserer Chorensembles unter der Leitung von Herrn Engler begonnen die Gottesdienste mit Scholagesängen wieder etwas "gewohnter" zu gestalten. Dies soll ein Zwischenschritt auf unserem gemeinsamen Weg Richtung neue Normalität sein;

Maßgaben und Schutz vor Infektionen auf der einen Seite und der Wunsch nach Gesang in der Messe auf der anderen Seite. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen, sich bei Herrn Engler unter der bekannten Mailadresse zu melden.

Messintentionen

Ab Donnerstag, 15. Oktober 2020 können im Pfarrbüro Messintentionen für Januar bis Dezember 2021 eingetragen werden.

Dank an Frau Sieglinde Herrmann

 Frau Herrmann will ihren Dienst in der Pfarrei in jüngere Hände legen, auch wenn es Ihr besonders schwer fällt, sich aus Altersgründen zurückzuziehen. Stand sie doch über dreißig Jahre als „Mädchen für alles“ immer und jederzeit zur Verfügung, was in und um die Küche im Pfarrheim geschah, und das bereits im früheren Pfarrheim im Altenclub (Scalakino an der Augsburger Straße).

Die Seniorennachmittage, bei denen sie mitgeholfen hat, die tausende Kannen Kaffee kann keiner zählen. Frau Herrmann war aber nicht nur im Pfarrheim fleißige und tüchtige Mitarbeiterin, sie half auch im Bürgerheim bei den hl. Messen als Sakristanin aus und überall dort, wo Not am Mann, bessrer gesagt an der Frau war. Beim Helferabend müsste sie hoch geehrt werden, doch ob dieser unter Corona stattfinden wird? So wird sich wohl der Herr Pfarrer persönlich im Namen der Pfarrei bei ihr für alles bedanken und ihr noch viele gesunde Jahre bei uns wünschen.

Neues vom Kindergartenneubau

Seit Anfang September 2020 wird das Erdreich hinter dem Schmauskeller für archäologische Forschungen abgetragen, dort soll später der neue Kindergarten St. Wolfgang I entstehen. In einem Meter Tiefe stießen die Archäologen tatsächlich auf die dunkle Siedlungsschicht aus der Römerzeit, also vor 1900 Jahren. Erst in der kommenden Rosette werden wir dann Genaueres und erste Ergebnisse über die Römerfunde berichten können.

Wir begrüßen den neuen Pfarrpraktikanten Ramon Rodriguez und den Pfarrvikar Andreas Reber

Neuer Pastoralpraktikant im Jubiläumsjahr

Bei den Messen am 5./6. September 2020 wird sich unser neuer Praktikant Ramon Rodriguez aus Hirschau vorstellen. Er befindet sich nun nach seinem Theologiestudium und nach den fünf Jahren im Priesterseminar und einem Praktikumsjahr in Roding in der unmittelbaren Zeit vor seiner Priesterweihe, macht also bei uns in St. Wolfgang sein letztes Pastoralpraktikum. Er wird im Pfarrhaus wohnen.
Wir wollen ihn dabei gerne begleiten und in unseren Gremien und Treffen nicht nur aufnehmen, sondern auch Mut zusprechen, seinem Weg zum Priester weiterzugehen, gehört sich in unserer Zeit schon eine große Portion Entschlusskraft und Glaubensstärke dazu. Er ist 26 Jahre alt, sein Vorname Ramon ist die spanische Form von Raimund, sein Familienname Rodriguez kommt daher, weil sein Vater hier bei uns in der US-Armee diente. Seine Mutter ist Hirschauerin (bei Amberg), wo er auch geboren wurde und seitdem dort in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Hirschau wohnt.
All dies und noch viel mehr von sich wird er uns dann auch persönlich sagen können. Er wird möglichst viele Bereiche der Seelsorge kennenlernen, auch Religionsstunden in unseren Schulen besuchen und Kontakte mit unseren Gruppen unterhalten, soweit das bei Corona möglich ist.
Wenn alles gut geht, was wir natürlich alle wünschen und worum wir beten, erhält er am Samstag, 5. Dezember 2020 die Diakonenweihe und am Samstag, 26. Juni 2021 im Dom die Priesterweihe.

So empfangen wir in wenigen Tagen - wie bereits angekündigt - nicht nur den neuen Pfarrvikar Andreas Reber, sondern dürfen im kommenden Jubiläumsjahr (100 Jahre Pfarrei St. Wolfgang) einen jungen Mann zum Weihealtar begleiten und hier sogar auch seine Nachprimiz feiern, was ein weiterer Glanzpunkt sein wird. Wir wollen ja nicht nur auf erfolgreiche 100 Jahre Pfarrei zurückschauen, sondern aufzeigen, dass unsere Pfarrei auch eine Zukunft hat. Wenn dann auch noch „endlich“ der Spatenstich bzw. Grundstein zum neuen Kindergarten St. Wolfgang I gelegt wird, wird dieser Blick in die Zukunft besonders deutlich.

Hier stellt sich der neue Pfarrpraktikant selbst vor:

Liebe Pfarrfamilie von St. Wolfgang! Nachdem ich im August in Roding mein erstes Praxisjahr abgeschlossen habe, freue ich mich nun sehr, bei Ihnen in St. Wolfgang noch einmal ganz neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln und Begegnungen erleben zu dürfen. Als Pfarrpraktikant darf ich ab September ein Jahr bei Ihnen sein und mich dann ab Dezember auch als Diakon in die Pfarrei einbringen. Gerade die ersten Erfahrungen sind die prägendsten Erfahrungen für den eigenen Weg, weshalb ich mich schon sehr freue, Ihre schöne Pfarrei kennenzulernen und durch Sie alle, durch die Begegnungen und Gespräche mit Ihnen, durch das gemeinsame Feiern der Liturgie und durch das Mitmachen und Mitgestalten des Pfarrlebens Erfahrungen sammeln zu dürfen, welche mich auf meinem Weg hin zum Priester und darüber hinaus begleiten werden.
Auf diese Zeit freue ich mich sehr, bin Ihnen allen im Gebet verbunden und freue mich auf viele persönliche Begegnungen.
Ihr Pfarrpraktikant Ramon Rodriguez

Der neue Pfarrvikar Andreas Reber hat inzwischen seine Wohnung in der Kumpfmühler Straße bezogen. Er wird am Sonntag, 6. September seine ersten Gottesdienste in der Wolfgangskirche halten. Wir wünschen ihm ein gutes und rasches Eingewöhnen.

Hohe Auszeichnung für unsere Pfarrbücherei

Unsere Pfarrbücherei hat vom St. Michaelsbund, der Dachorganisation aller Pfarrbüchereien, eine besondere Auszeichnung erhalten, das begehrte Bücherei-Siegel, weil sie bei einer Umfrage von 15 möglichen Punkten und Kriterien die meisten erreicht hat. Natürlich würden wir das gerne und gebührend groß in einem Festakt im Pfarrheim feiern, da es ja auch ein Dank an unser Büchereiteam wäre, aber diese Coronazeit lehrt uns in allen Bereichen die Stellvertretung und die Bescheidenheit.
Bereits die große Feier 70 Jahre Pfarrbücherei, die in diesem Jahr für Juli mit Beiträgen und einer Lesung geplant war, musste auf 2021 verschoben werden. Unsere Pfarrbücherei hat gegenwärtig 6.022 Medien (Bücher, Spiele und Tonträger) und hatte im letzten Jahr 2019 fast ebenso viele Entleihungen.
Herzlicher Glückwunsch an Helga Antesberger mit ihrem Büchereiteam.

Wallfahrt nach Frauenbründl am 20. September

Alljährlich pilgern beherzte Leute aus der Pfarrei den 15 km langen Fußweg zur Wallfahrtskirche Frauenbründl bei Bad Abbach. Die Dankwallfahrt geht zurück auf ein Versprechen von Kumpfmühlern am 30. Mai 1946, da die erst fertiggestellte Stadtpfarrkirche St. Wolfgang beim Luftangriff am 28. Dez. 1944 dennoch nicht ganz zerstört wurde, wenngleich die Beschädigungen (besonders der gesamte Dachstuhl der Vorhalle) unter großen Opfern (1946-1948) wieder beseitigt werden mussten. Auch auf die Fassade und auf das gesamte Seminar in St. Theresia fielen am gleichen Tag und nochmals am 16. April 1945 Bomben. Die Wallfahrt wurde wiederbelebt 1983.In diesem Jahr wird auf jeden Fall die hl. Messe der St. Wolfganger in Frauenbründl am Sonntag, 20. September um 11.00 Uhr gefeiert.
Eine Bewirtung wird dort diesmal nicht angeboten. Trotz Coronazeit wird es auch eine Prozession um 7.00 Uhr ab Pfarrkirche geben, wenn auch in bescheidener Form. Es haben sich Leute gemeldet, die auf jeden Fall mitgehen wollen, es ist auch Wolfgang Hesl mit dabei, der den Fußweg durch Wälder und Fluren gut und genau kennt.

Unsere ABC-Schützen und Grundschüler

Schulbeginn ist der Dienstag, 8. September. Da diesmal die Erstklässler nicht gemeinsam den Unterricht beginnen können, sondern abgestuft im Halbstundentakt in Kleingruppen ihren Klassenraum betreten dürfen, was sich auf den ganzen Vormittag verteilt, kann an einen gemeinsamen Anfangsgottesdienst nicht gedacht werden.
Mit den Schulleitungen sind wir übereingekommen, dass jedes Schulkind dafür einen persönlichen Segensgruß unseres Pfarrers Alois Möstl erhält, der am ersten Schultag in der Klasse überreicht wird. Auch die Anfangsgottesdienste der weiteren Schulklassen können nicht wie bisher gemeinsam stattfinden, da die Klassen nicht miteinander vermischt werden dürfen.

Schülermessen

Schülermessen können zur Zeit noch nicht angeboten werden, solange auch die Schulen kein Konzept für ihre Religionsstunden aufgestellt haben. Das wird sich alles erst einspielen müssen.

„Sonntag der Solidarität“ für die Corona-Opfer

Corona-Sonderkollekte am 5./6. September 2020 Angesichts der dramatischen Auswirkungen der Corona-Pandemie soll eine gemeinsame internationale Solidaritätsaktion für die Leidtragenden der Pandemie gestartet werden als „Sonntag der Solidarität“. Das Corona-Virus betrifft alle Menschen weltweit, besonders in Lateinamerika, Afrika und Asien mit Krankheit, Hunger, Arbeitslosigkeit und einen Kampf ums Überleben. Es droht eine gesundheitliche, soziale und ökonomische Katastrophe.
Es soll den Ärmsten in den von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Gebieten direkt geholfen werden.

Rückzahlung Eintrittskarten Bauerntheater

Leider musste dieses Jahr die Bauerntheater-Aufführung coronabedingt ausfallen. Es liegen noch immer einige Umschläge mit den Rückzahlungen für die bereits gekauften Karten im Pfarrbüro zur Abholung bereit.