Danke für die Mitfeier der beiden festlichen Pontifikalgottesdienste mit unserem Hwst. Herrn Bischof am Sonntag, 21. Februar 2021.

Zu einem solchen Jahrhundertjubiläum gehört ein langer Reigen von vielen Feierlichkeiten, Festen, Vorträgen, Ausstellungen und Konzerten. Auf so vieles müssen wir jetzt pandemiebedingt verzichten und auf später verschieben. Doch auf eines konnten wir nicht verzichten, eines lässt sich auch nicht verschieben, eines ist wesentlich für unser Jubiläum, das dürfen wir nicht streichen, denn das kommt zu allererst: Unser Lob und Dank an Gott, weil hier in St. Wolfgang Zigtausende von Gläubigen in diesen 100 Jahren ihre Heimat im Glauben gefunden haben und finden.

Mit diesem Dank an Gott haben wir dieses Festjahr nun feierlich eröffnet. Ob demnächst weitere Veranstaltungen möglich sein werden, man wird sehen. Großer Dank den vielen Ordnern, unserem PGR-Sprecher Andreas Jäger, Dank für den großartigen Kirchenschmuck, für die gelungene Kirchenmusik und Danke Ihnen allen für Ihr Mitbeten und Ihr Mitfeiern. Es war ein sehr feierlicher, würdiger Auftakt zu unserem Jahrhundertjubiläum.

Ihr Pfarrer Alois Möstl

Entfall des Kleinkindergottesdienstes

Die geplante Kindergartenmesse am Samstag, 13. März 2021 für unsere Kleinkinder um 17.00 Uhr darf leider nicht sein. Die Kinder halten ihren Fastengottesdienst unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen im Kindergarten.

Bischof Wittmann auf dem Weg zur Seligsprechung

Georg Michael Wittmann (1760-1833), Weihbischof und präkonisierter Bischof von Regensburg, darf nun offiziell als „ehrwürdiger Diener Gottes“ bezeichnet werden. Mit Verleihung des heroischen Tugendgrades durch Papst Franziskus bereits vor einem Jahr, hat der Seligsprechungsprozess eine wichtige Hürde genommen: Wittmann ist Namenspatron für gleich zwei Regensburger Einrichtungen: für die Bischof-Wittmann-Schule und für das Bischof-Wittmann-Haus in der Heiliggeistgasse.

Seine Schülerin Maria Theresia von Jesus Gerhardinger, die sich um eine bessere schulische Ausbildung von Mädchen kümmerte und später die Gemeinschaft „Arme Schulschwestern von Unserer Lieben Frau“ gründete, hatte er stark unterstützt. Die Armen Schulschwestern leiteten unsere beiden Kindergärten 1923 bis 2012 (KG I) und 1953 bis 2005 (KG II). Ob dieser Verdienste wurde der frühere Hohlweg in Bischof-Wittmann-Straße umbenannt.

Das Fasten- und Abstinenzgebot

Es gibt heute viele Formen des Fastens und des Verzichts: Verzicht auf Alkohol, übermäßiges Essen und Konsumgüter. Das Abstinenzgebot mit dem „Freitagsopfer“ nach der Verantwortung des einzelnen Christen bzw. dem Verzicht auf Fleischspeisen am Aschermittwoch und Karfreitag gilt für alle ab dem vollendeten 14. Lebensjahr.

Das Fastengebot (einmalige Sättigung am Tage) am Aschermittwoch und Karfreitag gilt zwischen dem vollendeten 14. bis zum Beginn des 60. Lebensjahres.

Fastenzeich(n)en

Von Dienstag 9. bis einschließlich Samstag 13. März begibt sich der Maler und Zeichner Tom Kristen in der St. Wolfgangkirche in Klausur, um dort zu zeichnen. Täglich von 8.00 bis 16.00 Uhr zeichnet der Künstler im Seitenschiff der Kirche an einem kleinen Holztisch sitzend und versucht eine zeichnerische Meditation, ein Experiment über das Entstehen, Vergehen, über Hoffnung und Zuversicht. Mit einfachsten Arbeitsmitteln werden in konzentrierter, kontemplativer Arbeit Pinselzeichnungen als verdichtete piktogrammartige Notationen in der Auseinandersetzung mit sich selbst, dem Gotteshaus und der gegenwärtigen Notwendigkeit zu Reduktion, Stille und Abgeschiedenheit entstehen.

Der Künstler im O-Ton: „Kreativität ist für mich manchmal auch ein Gebet, da der künstlerische Prozess im Kleinsten an den Schöpfungsmythos erinnert. Beginnend mit „Anfang“ und „Leer“ entsteht durch kreatives Handeln ein „Sehen“, aus erkunden wird gestalten und sinnstiften...daraus schöpfe ich schon immer einen Großteil meines Optimismus, Zuversicht, Hoffnung, Glück und vor allem auch ein Vertrauen in die Welt.“ Die Arbeiten werden am Samstag, 13.03. um 19.15 Uhr n St. Wolfgang vorgestellt und können dort bis zur Karwoche besichtigt werden.

Ab März keine Samstags-Messe in St. Theresia

Änderung in der Gottesdienst-Ordnung: Ab sofort entfällt die Samstag-Frühmese um 8.30 Uhr, erstmals am Samstag, 6. März.

Jubiläumsmessen mit Hwst. H. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer

Zu den Jubiläumsgottesdiensten 100 Jahre Pfarrei am 21. Februar wurden alle ehemaligen Seelsorger (Kapläne, Praktikanten und Diakone) eingeladen, ein Gebetsgedenken zu halten. Viele haben sich naturgemäß entschuldigen müssen, da sie daheim von ihren Sonntagsverpflichtungen nicht wegkommen, dazu kommt noch die Unsicherheit im Lockdown. Sie denken aber an uns.

Dennoch konnten sich frei machen für 9.00 Uhr: Prälat Helmut Huber, hier Pfarrer von 1972-1992. Dompropst Prälat Dr. Franz Frühmorgen, hier Kaplan 1985-1988. Regens Msgr. Martin Priller, hier Kaplan 1993-1996. Caritasdirektor Michael Weißmann, hier Diakon 2001-2009. Diözesanpräses KAB Rödl Stephan, Primiziant 2006. Diakon i.R. Fritz Reil, 1987-2019, dazu natürlich unsere eigenen Seelsorger.

Es haben sich angemeldet für 11.00 Uhr: Stadtpfarrer Steffen Brinkmann, Praktikant 2011/12, hier Primiziant 2013, und Kaplan Sebastian Scherr, Primiziant 2013, dazu unsere eigenen bekannten Seelsorger.

Fastenaktion „Fastenzeich(n)en“

Jedes Jahr zur Fastenzeit werden Bilder oder Kunstgegenstände in der Pfarrkirche ausgestellt. Die Fastenzeit soll uns ja auch zu einem neuen, tieferen Sehen anleiten. Diesmal ist diese Kunstaktion ganz auf Corona abgestellt. In diesen kontaktarmen Zeiten wird der Künstler darum persönlich anwesend sein, man kann ihm über die Schulter zusehen, wie eine Zeichnung entsteht.

Tom Kristen aus Landsberg wird vom 8. bis 13. März täglich in der Wolfgangskirche Tuschezeichnungen anfertigen zum Thema „Tod, Leben, Hoffnung und Zuversicht“. Sie geben Antwort auf die derzeitige Situation.