Goldenes Priesterjubiläum von H. H. BGR Nikolaus Poitsch

Pfarrer Klaus Poitsch wurde vor 75 Jahren in Regensburg geboren und am 18. Juli 1970 zum Priester geweiht. Seine erste Kaplanstelle hieß Schierling, dann wurde er 1972 zum Diözesanseelsorger der Kath. Jugend (BDKJ) ernannt. Im gleichen Jahr kam er für 4 Jahre als Kaplan zu uns nach St. Wolfgang.
1976 wurde er Pfarrkurat und dann Pfarrer in der Pfarrei Bach a.D., wo er acht Jahre wirkte. Sein Hauptschaffen jedoch fiel in die Zeit von 1984 bis 2015, als er 31 Jahre Stadtpfarrer in Regensburg-Hl. Geist war und ob seiner hervorragenden Verdienste 2009 den Ehrentitel Bischöfl. Geistl. Rat erhielt.
Seit September 2015 verbringt er seinen Ruhestand bei uns, wobei sich der Kreis seines Lebens irgendwie schloss, war er doch vor beinahe 50 Jahren hier bereits Kaplan. Pfarrer Poitsch wird im Ruhestand bei uns sehr benötigt, anfangs in der täglichen Zelebration in St. Theresia, nun aber regelmäßig in der Pfarrkirche St. Wolfgang.
Ein Goldenes Priesterjubiläum wäre normalerweise eine Sternstunde für die ganze Pfarrei mit Festmesse, feierlichem Festakt und Festmahl. Dies alles ist unter Corona nicht möglich. So wollen wir mit ihm in einfacher, aber deshalb ebenso dankbarer und inniger Weise sein großes Fest feiern.

Wann öffnet endlich das Pfarrheim?

Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung haben über die Nutzung des Pfarrheims beraten. Im großen Saal dürften zurzeit nur wenige Leute Platz nehmen. Auch für unsere Jugendgruppen wären die Abstands- und Hygienevorschriften in keinem einzigen Gruppenraum umzusetzen. Dennoch werden alle Erwachsenen-, Familien- und unsere vielen Pfarrjugendgruppen gebeten, den Kontakt untereinander nicht abreißen zu lassen. Es gibt viele Möglichkeiten dazu, besonders Treffen oder Unternehmungen im Freien. Das Pfarrheim ist jetzt, zudem wie immer während der Sommerferien, geschlossen, da nötige Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen und in dieser Zeit auch unser Hausmeister seinen Urlaub zu nehmen hat. Zum Schulbeginn wird bei den dann hoffentlich etwas gelockerten staatlichen Bestimmungen neu beraten, wie das Pfarrheim endlich wieder von allen genutzt werden kann.

Die Pfarrbücherei macht Sommerferien

Die Pfarrbücherei ist in den Sommerferien vom 30. Juli bis einschließlich 7. September geschlossen. Bitte decken Sie sich rechtzeitig mit Leselektüre ein, die letzte Ausleihmöglichkeit ist am Mittwoch, den 29. Juli, 15 bis 18 Uhr. Das Büchereiteam wünscht schöne Ferien.

Ministranten-Zeltlager

Aufgrund der Corona-Pandemie muss das Ministranten-Zeltlager in diesem Jahr leider entfallen. Es werden gegenwärtig Überlegungen angestellt, was den Minis als Ersatz angeboten werden könnte.

Abschied von H. H. Pfarrvikar Dr. Andreas Ring

Im Rahmen eines Familiengottesdienstes verabschieden wir Dr. Andreas Ring. Er kam vor 43 Jahren in Oberwinkling bei Bogen a. Donau zur Welt. 2006 wurde er im Hohen Dom zum Priester geweiht. Vier Jahre war seine erste Kaplanstelle in Mainburg und Oberempfenbach. 2010 wurde er zum Promotionsstudium freigestellt, dabei war er ein Jahr lang nebenamtlicher Pfarrvikar in Regensburg-Herz Marien.

Seit 2011 ist er dies hier bei uns, nur 2013/14 unterbrochen durch eine nebenamtliche Tätigkeit als Pfarrvikar am Bezirksklinikum. 2015 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent im Fach Fundamentaltheologie an der Universität Regensburg, wo er im Frühjahr 2020 zum Doktor der Theologie promoviert wurde, seine Forschungsarbeit ging über Kardinal John Henry Newman. Seit 9 Jahren wirkt er nun nebenamtlich bei uns, war überall gern gesehen und besonders mit den Sonntagsmessen im Johannesstift und werktags mit den Frühmessen betraut. Nur ganz ungern lassen wir ihn ziehen.

Doch hat ihm Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zum 1. Sept. 2020 die Pfarreien Geisenfeld St. Emmeram und Ainau St. Ulrich übertragen. Wir wollen Dr. Andreas Ring am Sonntag, 19. Juli bei der Familienmesse dankend verabschieden und ihm alles Gute als zukünftiger Stadtpfarrer in der Holledau (Oberbayern) wünschen. Sein Nachfolger wird ab September 2020 Pfarrvikar Andreas Reber sein, der damit eine hauptamtliche Stelle innehat.

Reisesegen am letzten Juli-Sonntag

In diesen Zeiten ist der Beistand Gottes besonders wichtig, nicht nur, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind oder kühne Abenteuer auf uns nehmen. Besonders erbitten wir Gottes Schutz, damit wir nicht mit dem lebensgefährlichen Virus zurückkommen, den wir irgendwo beim Schlange-Anstehen, am überfüllten Strand oder in einer gemütlichen Kneipe unbemerkt eingeatmet haben. Und wer daheim „auf Balkonien“ seinen Urlaub verbringt, muss achten, dass nicht Touristen die Gefahr zu uns einschleppen. Bei den hl. Messen am Sonntag, 25. und 26 Juli wollen wir den Reisesegen erbitten, damit wir nach den Sommerferien auch wieder heil und gesund heimkommen.

Sommerferien Pfarrbüro

In den Schulferien ist das Pfarrbüro von Dienstag bis Freitag nur vormittags von 8.00 - 12.00 Uhr geöffnet, Montag geschlossen (27. Juli – 7. September). Der Pfarrbrief erscheint in den Ferien in größeren Abständen, um die Pfarrbriefausträger zu entlasten: 26. Juli – 29. August und dann 30. August – 12. September. Der Abgabetermin für Bekanntmachungen ist immer eine Woche vor Erscheinungstermin.

WICHTIG: Erstkommunion 2020 und 2021 – Kerzen wollen wieder brennen

Es gab eine Umfrage unter den Eltern, die Rückmeldemöglichkeit war am 1. Juli abgeschlossen. Das Ergebnis: Von 43 angeschriebenen Eltern haben 32 teilgenommen, 14 Kinder wünschen ausdrücklich das Angebot im Oktober, die anderen möchten noch warten bis zur hl. Erstkommunion der ganzen Klasse im Mai 2021. Jene Kinder, die den Oktober 2020 als Termin gewählt haben, erhielten daraufhin ein Schreiben mit Informationen, wie das Fest würdig ablaufen wird.

Diese Feiern in Kleingruppen sind für die ersten drei Oktober-Sonntage (4., 11. und 18. Okt.) vorgesehen und inzwischen namentlich aufgeteilt, damit sich die Familien schon auf das große Ereignis einstellen können. Mehr als jeweils 4, maximal 5 Erstkommunionkinder können es nicht sein, denn zu jedem Kind erscheinen erfahrungsgemäß 10 bis 20 Angehörige. Die Pfarrkirche mit 62 möglichen Plätzen wird bereits bei 4 Kindern bis auf den letzten Platz besetzt sein. Es wäre unverantwortlich, weit mehr Gäste einzuladen, als wir dann Plätze zur Verfügung haben. Solch sträfliches Verhalten könnte sogar zu einer Anzeige führen.

Die gegenwärtigen Überlegungen zielen darauf ab, sofern die Abstandsregeln auch im kommenden Jahr so bleiben, die 4. Klassen auf die ersten beiden Maisonntage 2021 aufzuteilen, mit jeweils einer sehr beschränkten Platzkartenzahl. Anschließend müssen die liturgischen Gewänder zurückgegeben, die Wachsflecken entfernt und sorgsam gereinigt werden, dies bedarf naturgemäß wiederum einige Zeit, bis die Letzten ihr Gewand zurückgegeben haben. Die 3. Klassen werden dann diesmal erst Anfang Juni 2021 ihre weißen Gewänder erhalten und ihre hl. Erstkommunion feiern können. So weit erste, vorläufige Gedanken dazu, sollten die Hygieneregeln so bleiben.
Wenn diese bis dahin aufgehoben sind, muss neu überlegt werden, dann könnte alles wieder normal stattfinden. Wir bitten schon jetzt um Ihr Verständnis.

Im Mai 2021 wollen wir also die große hl. Erstkommunionfeier der 4. Klassen nachholen. Es bietet sich einer der ersten beiden Mai-Sonntage an, da ja auch die kommende dritte Klasse dann Erstkommunion hat. Da die Hygieneregeln bis dahin niemand wissen kann, werden wir auf Einzelheiten bis Januar wohl warten müssen. Erst dann wird den Eltern Genaueres mitgeteilt werden können.

Vor der Coronazeit waren unsere Erstkommunionkinder sehr eifrig und fleißig. Seitdem die hl. Messen ab März ausfallen mussten, wurden die vielen Vorbereitungskerzen im linken Bogen der Wolfgangskirche kaum mehr entzündet, sind verstaubt und warten sehnsüchtig darauf, wieder für jedes Erstkommunionkind zu brennen. Also: Bitte besuchen Sie mit der Familie auch weiterhin die hl. Messen, auch wenn sie nicht mehr so abwechslungsreich gestaltet werden dürfen, damit das Erstkommunionkind im Eifer nicht nachlässt.