Bericht aus der Pfarrgemeinderatssitzung vom 20. September 2021

„Wir möchten eine einladende Kirche sein!“, mit diesem Satz in seiner Eröffnung prägte Pfarrer Fuchs die erste PGR-Sitzung in St. Wolfgang unter seinem Vorsitz. Unter diesem Leitsatz fasste der Pfarrgemeinderat dann auch seine Beschlüsse, ohne zum erhofften Ende der Pandemiezeit leichtsinnig zu werden:

„Wir möchten eine einladende Kirche sein!“ Daher wurde in unserer Pfarrkirche der bestehende Sitzplan noch einmal angepasst. Ziel war es, trotz Beachtung der Abstandsregeln, noch einmal mehr Sitzplätze im Kirchenraum zur Verfügung zu stellen, so dass unter normalen Messbedingungen nur noch wenige Plätze mit Sichtbehinderung besetzt werden müssen.

„Wir möchten eine einladende Kirche sein!“ Daher haben wir die geltenden gesetzlichen Regelungen zu Maskenpflicht und Gemeindegesang auch für unsere Pfarrkirche übernommen. Die Freude an der Teilnahme der hl. Messe soll damit auch wieder optisch und akustisch erlebbar werden. Folgerichtig werden für die Gottesdienste wieder Gotteslobbücher oder Liedzettel verfügbar sein.

„Wir möchten eine einladende Kirche sein!“ Daher haben wir grundsätzlich, ganz im Sinne unseres Bischofs, auf die Anwendung der 3G-Regel in der Kirche verzichtet. Obwohl wir überzeugt sind, dass die Impfung den Weg aus der Pandemie bahnt, möchten wir gerade den Gottesdienstbesuchern, die sich vielleicht aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, nicht den Kirchenbesuch verwehren. Vielmehr bitten wir darum, durch die Einhaltung der Regeln in unserer Kirche größtmögliche Sicherheit für alle auch in Eigenverantwortung zu gewährleisten.

„Wir möchten eine einladende Kirche sein!“ Daher wird das Pfarrheim für die Gläubigen, v.a. für die Gruppen und Verbände unserer Pfarrgemeinde wieder öffnen. Im Gegensatz zur Pfarrkirche gilt für das gesellschaftliche Leben in unserer Pfarrgemeinde im Pfarrheim die 3G-Regel. Anders als in der Kirche gibt es bei den Veranstaltungen nicht die Möglichkeit zur ständigen Einhaltung der Abstände bzw. zur Überprüfung der Anordnungen. Wir bitten um Verständnis, dass wir hier den Gesundheitsschutz aller Teilnehmer noch höher bewerten müssen.

„Wir möchten eine einladende Kirche sein!“ Für alle Gläubigen dieser Pfarrgemeinde. Auch für Sie und Euch!
Andreas Jäger

Oktoberrosenkranz in der Pfarrei

Im Oktober beten wir in der Pfarrkirche den Rosenkranz. Perle für Perle betrachten wir das Leben Jesu an der Hand seiner Mutter. Es ist ein Meditationsgebet und gleichzeitig eine Verankerung für unser aktives Engagement als Christen. Päpste beten ihn und Kinder, den Erfolgreichen erdet er und den Menschen in Not schenkt er Hoffnung.

Daher laden wir herzlich ein zum Beten und Mitbeten. Am Montag und Freitag um 18.15 Uhr betet jemand vom Pfarrteam den Rosenkranz in der Pfarrkirche vor.

Kirchweihgabe

Mit Ihrer Spende zum Kirchweihfest helfen Sie mit, dass unsere pfarrlichen Einrichtungen auch weiterhin erhalten werden können. Dazu finden Sie das wohlbekannte Kirchweihtütchen in diesem Pfarrbrief. Vergelt´s Gott.

Gebet zum Pfarrei-Jubiläum

Am 13. September 1921 wurde die Pfarrei St. Wolfgang gegründet. Deswegen beten wir in den Heiligen Messen am 12. und 13.09. folgendes Gebet, das man auch zuhause beten kann:

Herr Jesus Christus, du hast deine Jünger in alle Städte und Ortschaften ausgesandt, in die du selbst gehen wolltest. Wir danken dir für 100 Jahre Pfarrei St. Wolfgang, für die Seelsorger, für die vielen Frauen und Männer, die durch diese Zeit den Glauben durch tätige Nächstenliebe bezeugt und durch ihr Wort verkündet haben. Wir danken dir für den heiligen Wolfgang, durch den du uns ein Vorbild im Glauben, einen Heiligen der Nächstenliebe und einen starken Fürsprecher geschenkt hast.

Wir bitten dich:

Segne unsere Pfarrei, ziehe durch unsere Strassen, trete ein in unsere Häuser, bewege unsere Herzen, offenbare allen Deine Liebe.

Festige die Liebe und den Glauben in den Familien. Lass unsere Kinder und Jugendlichen Deine Nähe und Hilfe erfahren, damit unser Glaube Zukunft hat.

Schenke Licht den Zweifelnden, ermutige die Mutlosen, tröste die Trauernden, heile die Kranken.

Wir bitten Dich, zeige Dich denen, die Dich nicht kennen, rufe die Fernstehenden, hole die Verlorenen zurück, rüttle die Gleichgültigen auf, bestärke die Gläubigen.

Erfülle uns mit den Gaben des Heiligen Geistes. Zeige uns den rechten Weg, den wir gehen sollen. Mache uns zu Jüngern, zu Frauen und Männern, die auf dich vertrauen und auf Dein Wort hin Deine Liebe bezeugen.

Heilige Maria, bitte für uns.
Heiliger Wolfgang, bitte für uns.
Heilige Theresia, bitte für uns.
Heiliger Vitus, bitte für uns.
Alle Heiligen Gottes, bittet für uns.
Amen.

Erntedankfest

Am 3. Oktober danken wir für die Ernte des Jahres, für alle leibliche und geistige Nahrung, die uns gegeben und letztlich von Gott geschenkt ist. In der Kirche wird es sinnlich: Wir können die Gaben sehen und riechen. Und einen Teil davon (Brot, Wein) bringen wir auf den Altar, damit sie in den Leib und das Blut Christi verwandelt werden und wir mit ihm.

Messintentionen für 2022

Intentionen (Gebetsabsichten) sind Bitten an den Priester, in der Messe ein bestimmtes Anliegen vor Gott zu tragen. Sie sind auch immer mit einer kleinen Spende für die Pfarrei verbunden.

Ab Dienstag, den 19. Oktober können Sie dazu im Pfarrbüro die Intentionen für das erste Halbjahr 2022 eintragen lassen. Noch einfacher ist es für Sie, dazu die am Schriftenstand bereitliegenden Umschläge zu nutzen, die Sie beschriftet und mit dem entsprechenden Betrag versehen in den Briefkasten im Pfarrhaus werfen können. Vergessen Sie dabei bitte nicht, Ihre Telefonnummer anzugeben, um Unklarheiten besprechen zu können.

Die Sonntagsbotschaft

Jesus fragt die Jünger, für wen sie ihn halten (Lesungstexte vom Sonntag). Dabei hatten die Jünger schon einiges mit Jesus erlebt. Und wir? Was halten wir von ihm?

Hören Sie die Predigt vom Sonntag (12.09.2021) von Pfarrvikar Martin Seiberl noch einmal nach: Link zum Download

Liebe Schwestern und Brüder,

seit 01.09.2021 bin ich bei Ihnen in der Pfarrei St. Wolfgang als neuer Pfarrvikar angewiesen. Daher darf ich mich Ihnen kurz vorstellen: Ich heiße Martin Seiberl, bin 32 Jahre alt und komme aus dem nahegelegenen Hemau. Nach meinem Schulabschluss habe ich zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert, bevor ich in das Priesterseminar in Regensburg eingetreten bin. Nach einem Vorbereitungsjahr in Passau studierte ich von 2012 bis 1017 katholische Theologie an der Universität Regensburg, davon ein Jahr in Jerusalem.

Martin 10 previewNach dem Abschluss des Magisterstudiums wechselte ich in die Pfarrei St. Georg in Amberg, in der ich als Praktikant und dann als Diakon erste Erfahrungen in der Pastoral sammeln konnte. Im Sommer 2018 wurde ich zum Priester geweiht und trat im Herbst 2018 meine erste Kaplansstelle in der Pfarrei St. Pankratius in Roding an. Dort verbrachte ich drei prägende und schöne Jahre, die mein Hineinwachsen in die priesterliche Lebens- und Arbeitsweise begleiteten. Die kommenden Jahre werden hauptsächlich von einem akademischen Projekt bestimmt sein, das ich von St. Wolfgang aus verfolgen kann. An der theologischen Fakultät der Universität Regensburg darf ich mich um eine Promotion im Fachbereich des Alten Testaments bemühen. Dabei gehe ich der Frage nach, wie im Buch Kohelet, das zur Weisheitsliteratur gezählt wird, von, bzw. über Gott gesprochen wird. Ich hoffe, dass mir die Pfarrei St. Wolfgang in dieser Zeit zum heimatlichen Boden wird und ich Sie auf ihrem Glaubensweg, als Priester und Theologe, seelsorglich begleiten darf. Wir alle haben im christlichen Glauben den gemeinsamen Deutehorizont unseres Lebens gefunden. Wachsen wir darin an- und miteinander.

Herzliche Grüße,

Ihr Martin Seiberl, Pfarrvikar